Schiffslärm für Meeressäuger ohrenbetäubend
Drei Schüler der Beruflichen Schule der Hansestadt Rostock für Dienstleistung und Gewerbe wollten erforschen, ob sogenannte "Pinger" Schweinswale von Fischernetzen fernhalten können um deren Leben zu retten und stellten dabei fest, dass der Lärmpegel im Meer wesentlich höher ist, als sie vermuteten. Mit Unterwassermikrofonen, sogenannten Hydrophonen, waren die Rostocker neben fünf weiteren Schülerteams in der Nord und Die O., eines der am stärksten verschmutzten Meere der Welt, wird von den Anrainerstaaten Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland und Dänemark fast vollständig umschlossen. Ostsee unterwegs und haben verschiedene Schallquellen und die Ausbreitungsbedingungen für den Als Schall bezeichnet man mechanische Schwingungen materieller Teilchen eines elastischen Mediums. Je nach Medium, in dem sich der Schall ausbreitet, unterscheidet man zwischen Luftschall, Körperschall und Flüssigkeitsschall.Schall im Meer untersucht.
Die Gewinner, Lisa Damköhler, Christian Engels und Marvin David von der Beruflichen Schule Rostock kommen zu dem Ergebnis, dass die sogenannten Pinger im Vergleich zum hohen Umgebungslärm kaum von Nutzen sein würden um die bedrohten Schweinswale von den Fischernetzen zu vertreiben. Das Schülerteam war erstaunt, wie laut es unter der Meeresoberfläche ist und brachte der Jury anlässlich der Präsentation ihrer Ergebnisse eine eindrucksvolle Hörprobe mit. Bei Ihrer einwöchigen Forschungsexpedition haben die Schüler gelernt, wie wichtig Grundlagenforschung ist und dass es im Bereich der Hydroakustik und dem Hörvermögen von Meeresbewohnern noch viele offene Fragen gibt.
Der unter der Schirmherrschaft der Hamburger Senatorin für Schule, Berufs- und Weiterbildung, Christa Goetsch, stehende vierte Wettbewerb gab sechs Schülergruppen die Gelegenheit, in den Forschungsalltag hinein zu schnuppern. Prof. Dr. Michael Schatzmann vom Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften lobte während der Preisverleihung (am 21.11.2008) das große Engagement der Schülerteams und die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Hamburger Forschungs- und Medienschiff ALDEBARAN. Auch ALDEBARAN Initiator Frank Schweikert freute sich über die fast durchweg exzellenten Ergebnisse und die hohe Aktualität der von den Schülern ausgewählten Forschungsthemen. "Eigentlich waren sie alle so gut, dass sie alle denselben Preis kriegen müssten", kommentierte Prof. Dr. Michael Schatzmann die Entscheidung der Jury. Dr. Elke Hertel von der Behörde für Schule und Berufsbildung überbrachte den Teams, ihren Lehrern und Wissenschaftspaten die Glückwünsche der Senatorin anlässlich der Preisübergabe. Der zweite Platz ging zeitgleich an ein Forscherteam des Gymnasiums Heidberg in Hamburg, das sich mit dem Klimagas CO2 im Meer auseinandersetzte, und an die Gruppe des Albert-Einstein-Gymnasiums aus Buchholz, die Im Wasser schwebende, mikroskopisch kleine Organismen, die sich nicht selbst fortbewegen können.Plankton als Ökoindikator in der Deutschen Bucht untersuchten.
Drei Forschergruppen widmeten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten einer exotischen Rippenqualle, die erst vor wenigen Jahren in die Die O., eines der am stärksten verschmutzten Meere der Welt, wird von den Anrainerstaaten Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland und Dänemark fast vollständig umschlossen. Ostsee eingeschleppt wurde - mit noch unabsehbaren Folgen. Die Arbeit mit der Rippenqualle brachte den Schülern der Gesamtschule Hassee in Kiel den dritten Platz. Das Team der Ludwig-Meyn-Schule Uetersen und das des Mariengymnasiums Jever wurden beide mit dem vierten Preis prämiert. Alle Schülerteams wurden mit wertvollen Buchpreisen des Delius-Klasing Verlags ausgezeichnet.Der Wettbewerb "Forschen auf See" wird mit Mitteln der Universität Hamburg, der Behörde für Schule und Berufsbildung, des Max-Planck-Institutes für Meteorologie und über Sponsoren finanziert und im kommenden Jahr zum fünften Mal in ganz Norddeutschland ausgeschrieben. Die Teilnahmebedingungen und Anmeldeunterlagen für "Forschen auf See 2009" werden bis zum Jahresende im Internet unter www.meereswettbewerb.de zur Verfügung stehen.
Autor: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
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Stand: 30. November 2008
Erstellt: 30. November 2008
Erstellt: 30. November 2008




















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