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Bonn, 08.09.2008: Das Bundesamt für Naturschutz hat in der aktuellen Septemberausgabe der Zeitschrift Natur und Landschaft erstmals ein Themenheft zu invasiven Arten vorgelegt. Mit der Zunahme von Handel, Verkehr und Tourismus kommen auch neue Arten nach Deutschland: Als blinde Passagiere an Schiffsrümpfen, im Ballastwasser oder in Holzpaletten, zumeist aber gezielt als neue Gartenpflanzen, Forstbäume oder Nutztiere, für Aquarien, Gartenteiche, die Fischerei oder Jagd.Die meisten Arten können nicht Fuß fassen oder bleiben unauffällig. Einige verhalten sich aber invasiv, verdrängen andere Arten, verändern dadurch Ökosysteme oder gefährden sogar die
Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit (wie Riesen-Bärenklau und Beifußblättrige Ambrosie). Mit dem sich ändernden
Das Klima-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima werden wird dieser Prozess zunehmen. "Wir wollen die bisher sehr allgemein geführte und von Polarisierungen geprägte Diskussion um neue Arten auf die wirklich problematischen invasiven Arten fokussieren", sagt die Präsidentin des Bundesamtes für
Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen.Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel.
Es besteht die völkerrechtliche Verpflichtung, Maßnahmen gegen invasive Arten, die andere Arten, Lebensräume oder Ökosysteme gefährden, zu ergreifen. Dabei sollten aber zukünftig verstärkt Vorsorge- und Sofortmaßnahmen bei neu auftretenden Arten im Vordergrund stehen, anstatt nachsorgend aufwendige und oftmals erfolglose "Bekämpfungsaktionen" durchzuführen. "Das
Das V. hat das Ziel, vom reparierenden, reagierenden Umweltschutz weg und über diesen hinaus zu einer längerfristigen, an der Belastbarkeit der Umwelt orientierten Umweltplanung überzugehen.Vorsorgeprinzip verpflichtet uns zum Handeln, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Ob die Anwendung dieses Prinzips zukünftig in Deutschland gelingt, wird auch die weitere
Die in Luft, Wasser oder Boden verdünnten Emissionen werden als A. bezeichnet. Ausbreitung der allergenen Beifußblättrigen Ambrosie zeigen, die in Einzelpflanzen nach
Abkürzung für Bundesamt für Naturschutz, siehe StichwortBfN-Daten bereits in über der Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands auftritt", so die BfN-Präsidentin.
In den 13 Fachbeiträ
Funktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet. gen des Themenheftes von Natur und Landschaft behandeln 24 Experten und Wissenschaftler vor allem handlungsorientierte Konzepte für die Naturschutzpraxis. So wird die Methodik einer "Schwarzen Liste invasiver Arten" vorgestellt und Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz verglichen. Die rechtlichen und internationalen Rahmenbedingungen werden dargestellt und diese an Artbeispielen konkretisiert, sowie ausgewählte Problemverursacher (Gartenbau,
Der Begriff Nachwachsende Rohstoffe stammt aus der Zeit der Ölkrise in den siebziger Jahren, in der sich erstmals die Verknappung der fossilen Rohstoffe (Erdöl, Kohle, Erdgas usw.) abzeichnete und eine Diskussion in Gang setzte, die sich für alternative Energie- und Rohstoffquellen aus erneuerbaren Quellen aussprach. nachwachsende Rohstoffe), Lebensräume (Gewässer), Lösungsansätze und die öffentliche Wahrnehmung der Problematik behandelt. Außerdem soll die Aufmerksamkeit auf die zumeist unsichtbaren Auswirkungen invasiver Arten und gebietsfremder Herkünfte auf die genetische Vielfalt gelenkt werden.
In einem Beitrag erläutert der Sprecher der europäischen Arbeitsgemeinschaft für Invasionsbiologie Prof. Dr. Ingo Kowarik am Beispiel neuer Arten, dass der
Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen.Naturschutz aktiv sowohl mit konservierenden und dynamischen Ansätzen umgehen muss.
Bildautor: Christoph Petereit