Umwelt und Natur
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Artikel Nr.: 14486
Hamburg, 08.08.2008: www.umweltjournal.de - In nur zehn Jahren könnten wir alle Orang-Utans ausgerottet haben. Obwohl eine solche Nachricht sicher beunruhigend ist, so verdeckt sie doch das unerträgliche Leid einzelner Orang-Utans, das ihr zugrunde liegt. Die Zerstörung der indonesischen Regenwälder und Torfsümpfe wird vorangetrieben durch die unersättliche Nachfrage nach Bio-Treibstoffen und Tierfutter.
In den meisten Fällen sind es Säuglinge, die gefangen werden. Da Menschenaffen in den ersten vier Lebensjahren genauso abhängig von Mutterliebe und -fürsorge sind wie Menschenkinder, brauchen die kleinen Orangs menschliche Ersatzmütter, die ihnen über den Tod ihrer Mütter hinweghelfen. So bald wie möglich werden die kleinen Orang-Utans mit Artgenossen bekannt gemacht und müssen danach in die Waldschule gehen, um überlebenswichtige Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben. Wenn sie gesund sind und ausgelernt haben, dann können die Orang-Utans wieder in die Freiheit entlassen werden.Weiterführende Informationen:
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