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Obwohl die Zerstörung und Degradierung der Wälder im Nordosten Chinas kontinuierlich voranschreitet, gibt es dort immer noch weitläufige Waldgebiete.


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Gestern zeichnete die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ den Film DIE BUCHT als „Besten Dokumentarfilm“ aus.


Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 14369

NABU kritisiert Wiederzulassung von Bienengift

Berlin, 07.07.2008: Die Schäden an über 10.000 Völkern von Honigbienen in Baden-Württemberg sind noch nicht verheilt, keiner kennt die Zahl der vergifteten Wildinsekten und über die Langzeitfolgen des Nervengifts weiß man wenig - trotzdem hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) soeben den Insektizid-Wirkstoff Clothianidin wieder zugelassen.


"Angesichts der zahlreichen Wissenslücken ist diese Entscheidung unverantwortlich. Wenn nun das Gift wieder ausgebracht werden darf, dürfte das nächste Massensterben nur eine Frage der Zeit sein“, warnte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Der NABU hatte das BVL bereits 2004 aufgefordert, das ebenfalls zu den Nervengiften zählende Mittel Gaucho in Deutschland zu verbieten. Auch dieses Gift steht im Verdacht, für Bienen und andere Insekten giftig zu sein. Im Gegensatz zu Deutschland hatte Frankreich unmittelbar danach umfangreiche Auflagen und Anwendungsverbote zum Schutz der Bienen verhängt.

„Wir fordern das BVL auf, den Schutz der Bienen und anderer Blütenbestäuber als elementare Grundlage für Landwirtschaft und Artenvielfalt deutlich sorgfältiger zu prüfen. Eine Bundesbehörde darf auch vor dem massiven Lobbydruck der Herstellerfirma nicht einknicken, sondern muss das Vorsorgeprinzip ernst nehmen“, forderte Miller.
Autor: NABU Naturschutzbund Deutschland e.V.

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Bienen, Gift":
Gift-Cocktail in Kinderspielzeug: Gesetze verschärfen, Hersteller in die Verantwortung nehmen
Nürnberg/Berlin, 07.02.2010: Zum Auftakt der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg warf der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Herstellern von Kunststoffspielzeug vor, durch mit Schadstoffen belastete Produkte die Kindergesundheit auf Spiel zu setzen. Dieses Spielzeug enthalte häufig hormonell wirksame Stoffe wie Weichmacher, bromierte Flammschutzmittel und Organozinnverbindungen.
Neue japanische Regierung soll Verkauf von giftigem Wal- und Delfinfleisch verbieten
München, 24.11.2009: Offener Brief von Arten- und Verbraucherschutzverbänden! Eine internationale Allianz aus 49 Verbraucherschutz- und Umweltverbänden sowie Wissenschaftlern hat heute die neue japanische Regierung aufgefordert, die Jagd auf Kleinwale und Delfine sofort zu beenden. Darüber hinaus fordern die Verbände, den Verkauf des mit Quecksilber und anderen Giftstoffen stark belasteten Fleisches zu verbieten.
Sind Weihnachtssterne giftig?
München, 24.11.2009: Nun schmücken sie wieder das Heim, in leuchtenden Rottönen, manchmal auch in zartem Weiß: die Weihnachtssterne. Weil der Saft der wolfsmilchhaltigen Gewächse Diterpene enthält, die die Haut stark reizen und allergische Reaktionen hervorrufen können, gelten wildblühende Weihnachtssterne als giftig. Tatsächlich kann der Verzehr ihrer Blätter zu einer Vergiftung führen, die mit Übelkeit und Brechreiz einhergeht und zu Schläfrigkeit und Benommenheit ...
Sauer macht nicht lustig
Berlin, 12.11.2009: Seit geraumer Zeit nehmen Stoffwechselerkrankungen verschiedenster Art erheblich zu. Nicht nur bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte, sondern mehr und mehr auch bei Jüngeren und Kindern. Nicht selten werden deutliche Anzeichen von Fehlfunktionen des Stoffwechsels festgestellt ...
Giftige Tomaten im Garten
Bonn, 03.11.2009: Eine der größten Herausforderungen in Unterglaskulturen ist das richtige Pflanzenschutzmanagement gegen Schadinsekten und Pilzbefall. Ziel dabei ist es, einen auftretenden Befall rechtzeitig zu erkennen, um möglichst wenig Pflanzenschutzmittel einsetzen zu müssen. Zurzeit bieten sich dafür nur zeit- und arbeitsaufwändige Inspektionen der Pflanzen an. Die Entdeckung eines niederländischen Doktoranden der Universität Wageningen könnte den Pflanzenschutz im Unterglasanbau revolutionieren.
Giftige Currywurst
München, 02.11.2009: Greenpeace entdeckt Pestizide in Curry-Gewürz, Paprikapulver und Petersilie - Strafanzeige gegen Metro. Vorsicht ist auch bei Gewürzen geboten, warnt die Umweltorganisation Greenpeace. Die Pestizidbelastung von getrockneten Kräutern und Gewürzen hat sich nach Untersuchungen von Greenpeace im Vergleich zum Vorjahr nicht gebessert: Mehr als ein Viertel der 37 Proben aus konventionellem Anbau musste Greenpeace als "nicht empfehlenswert" ...
Gravierende Schäden für lokale Bevölkerung und Tierwelt an Madagaskars Küste
Frankfurt a. M., 30.10.2009: Tonnen von Giftmüll, die nach der Havarie eines türkischen Frachters im August vor Madagaskar, ausgetreten sind, haben ein Walsterben und weitreichende Schäden für die Bevölkerung und Umwelt verursacht. Laut eines aktuellen WWF-Reports gleichen einige Strandabschnitte regelrechten Todeszonen. Allein im Monat September strandeten neun Wale an der Küste, an der normalerweise drei tote Wale im Jahr verzeichnet werden. Die Einwohner der Region leiden unter Atemwegserkrankungen, Durchfall und Hautkrankheiten.
Stoppt das Gift!
München, 31.08.2009: Gemäß des neuen Chemikaliengesetzes REACH kann sich jeder über Gifte in Produkten bei dem jeweiligen Hersteller informieren. Man muss es nur tun. Giftige Chemikalien sind in vielen Alltagsprodukten versteckt und stehen in Zusammenhang mit verschiedenen Krankheiten wie Allergien, ...
Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen
Berlin, 27.08.2009: Schlagzeilen über Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen, über Flatrate-Trinken und Koma-Saufen haben die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Problem des Alkoholmissbrauchs bei Kindern und Jugendlichen gelenkt. Über Hintergründe und Auswege informiert der neue Ratgeber "Wenn Jugendliche trinken. Auswege aus Flatrate-Trinken und Koma-Saufen:
Honigbienen verhungern mitten im Sommer
Darmstadt, 10.08.2009: Die Honigbienen in Deutschland leiden mitten im Sommer an Futtermangel und würden verhungern, wenn sie nicht vom Imker mit Zuckerwasser am Leben erhalten würden. "Der Futtermangel in der Natur ist dramatisch" erklärt Imkermeister Günter Friedmann, Sprecher der biodynamischen Demeter Imker und Träger des Förderpreises ökologischer Landbau.

Stand: 7. Juli 2008
Erstellt: 7. Juli 2008