NABU kritisiert Wiederzulassung von Bienengift
Berlin, 07.07.2008: Die Schäden an über 10.000 Völkern von Honigbienen in Baden-Württemberg sind noch nicht verheilt, keiner kennt die Zahl der vergifteten Wildinsekten und über die Langzeitfolgen des Nervengifts weiß man wenig - trotzdem hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) soeben den Insektizid-Wirkstoff Clothianidin wieder zugelassen."Angesichts der zahlreichen Wissenslücken ist diese Entscheidung unverantwortlich. Wenn nun das Gift wieder ausgebracht werden darf, dürfte das nächste Massensterben nur eine Frage der Zeit sein, warnte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.
Der NABU hatte das BVL bereits 2004 aufgefordert, das ebenfalls zu den Nervengiften zählende Mittel Gaucho in Deutschland zu verbieten. Auch dieses Gift steht im Verdacht, für Bienen und andere Insekten giftig zu sein. Im Gegensatz zu Deutschland hatte Frankreich unmittelbar danach umfangreiche Auflagen und Anwendungsverbote zum Schutz der Bienen verhängt.
Wir fordern das BVL auf, den Schutz der Bienen und anderer Blütenbestäuber als elementare Grundlage für Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft und Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.Artenvielfalt deutlich sorgfältiger zu prüfen. Eine Bundesbehörde darf auch vor dem massiven Lobbydruck der Herstellerfirma nicht einknicken, sondern muss das Das V. hat das Ziel, vom reparierenden, reagierenden Umweltschutz weg und über diesen hinaus zu einer längerfristigen, an der Belastbarkeit der Umwelt orientierten Umweltplanung überzugehen.Vorsorgeprinzip ernst nehmen, forderte Miller.
Autor: NABU Naturschutzbund Deutschland e.V.
Weiterführende Informationen:
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Sauer macht nicht lustigBerlin, 12.11.2009: Seit geraumer Zeit nehmen Stoffwechselerkrankungen verschiedenster Art erheblich zu. Nicht nur bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte, sondern mehr und mehr auch bei Jüngeren und Kindern. Nicht selten werden deutliche Anzeichen von Fehlfunktionen des Stoffwechsels festgestellt ...
Giftige Tomaten im GartenBonn, 03.11.2009: Eine der größten Herausforderungen in Unterglaskulturen ist das richtige Pflanzenschutzmanagement gegen Schadinsekten und Pilzbefall. Ziel dabei ist es, einen auftretenden Befall rechtzeitig zu erkennen, um möglichst wenig Pflanzenschutzmittel einsetzen zu müssen. Zurzeit bieten sich dafür nur zeit- und arbeitsaufwändige Inspektionen der Pflanzen an. Die Entdeckung eines niederländischen Doktoranden der Universität Wageningen könnte den Pflanzenschutz im Unterglasanbau revolutionieren.
Giftige CurrywurstMünchen, 02.11.2009: Greenpeace entdeckt Pestizide in Curry-Gewürz, Paprikapulver und Petersilie - Strafanzeige gegen Metro. Vorsicht ist auch bei Gewürzen geboten, warnt die Umweltorganisation Greenpeace. Die Pestizidbelastung von getrockneten Kräutern und Gewürzen hat sich nach Untersuchungen von Greenpeace im Vergleich zum Vorjahr nicht gebessert: Mehr als ein Viertel der 37 Proben aus konventionellem Anbau musste Greenpeace als "nicht empfehlenswert" ...
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Stand: 7. Juli 2008
Erstellt: 7. Juli 2008
Erstellt: 7. Juli 2008




















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