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Wädenswil, 21.06.2008: OceanCare hat in Zusammenarbeit mit BlueVoice.org ein "White Paper" mit dem Titel "A Shared Fate" erstellt, mit dem Bestreben, dieses an der 60. Internationalen Walfangkonferenz in Santiago de Chile einzubringen. Der Bericht offenbart Zusammenhänge zwischen dem Vorkommen von Umweltgiften in den Meeren und dem Auftreten gewisser Formen von Krebs bei Meeressäugern und Menschen.Giftige
Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien und
Sammelbezeichnung für Metalle mit einer Dichte von über 4,5 g/cm3. Schwermetalle, die wir unbedacht im Alltag verwenden, gelangen auf verschiedensten Wegen ins Meer, werden dort in den Körpern der Tiere abgelagert und in der
Beziehung zwischen Lebewesen nach dem Prinzip Fressen und Gefressenwerden (Räuber-Beute oder Parasit-Wirt).Nahrungskette angehäuft. Je höher sich also ein Tier in der Nahrungspyramide befindet, desto höher ist die Konzentration an Umweltgiften in seinem Körper. Das hat für Meeressäuger und für Menschen, die sich regelmässig von deren Fleisch ernähren, schwerwiegende Konsequenzen.
Krebserkrankungen bei Delphinen und anderen Meeressäugern wurden bisher nur unzureichend untersucht. Aufgrund einer Häufung von Fällen kranker Tieren in den letzten Jahren, wurde die Forschung aber intensiviert. Es zeigte sich, dass Umweltgifte, die von den Menschen hergestellt und in die
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt eingeführt werden, mit grosser Wahrscheinlichkeit für die Erkrankung mitverantwortlich sind. Und es scheint sich zu bestätigen, dass Menschen, die verseuchten Fisch und speziell Fleisch von Meeressäugern konsumieren, das Risiko eingehen, an bestimmten Formen von
Durch eine bösartige Geschwulst verursachte lebensbedrohliche Erkrankung, wobei die Geschwulst in gesundes Organgewebe hineinwächst, bis schließlich das gesamte Organ durch Tumor-Gewebe zerstört ist. Krebs zu erkranken. A Shared Fate zeigt auf, dass durch den Konsum von Delphin- und Walfleisch grosse Mengen an Schadstoffen aufgenommen werden. Für über zwei Milliarden Menschen sind Meeresfrüchte die hauptsächliche Proteinquelle. Wie die Meeressäuger sind auch sie den Giften in hohem Masse ausgesetzt.
Anhand von DNA-Analysen bei Patienten mit Multiplem Myelom (einer Art von Blutkrebs) hat Dr. Brian Durie von der International Myeloma Foundation, genetische Zusammenhänge entdeckt, die darauf hinweisen, dass Umweltgifte das Risiko für eine Erkrankung an bestimmten Formen von Krebs erhöhen können. Je besser wir die Genetik von Delphinen und Menschen verstehen, desto klarer wird, dass beide beinahe identisch sind. Deshalb wird Delphine und Menschen schlussendlich wohl dasselbe Schicksal ereilen, wenn weiterhin derart grosse Mengen an
Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien in die marinen Lebensräume gepumpt werden.
Die Körper der Delphine können schwer abbaubare organische
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe (POPs) nicht verarbeiten. Da sie sich aber von kontaminierten Fischen ernähren, werden diese Umweltgifte in ihren Körpern angehäuft, was ihre
Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit stark gefährdet. Gleichzeitig sind Delphine damit ein
Ein I. zeigt das Erreichen oder die Veränderung eines Zustandes an. Indikator für den Zustand der Meere. Was sie uns zeigen ist, dass wir Menschen eine der bedeutendsten Nahrungsquellen des Planeten vergiften.
Erklärtes Ziel von OceanCare ist, gegen den drastischen Rückgang an Lebenskraft der Meere anzugehen und damit das Gedeihen der wild lebenden Tiere zu ermöglichen. Das Meer soll wieder eine gesunde und nachhaltige Nahrungsquelle für Mensch und Tier werden. Deshalb müssen das Ausmass der Verschmutzung untersucht und die Resultate der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein Ökosystem, in dem die abnehmenden Fischbestände durch eine Anhäufung von Umweltgiften bereits derart stark verseucht sind, benötigt dringend Schutzmassnahmen. Weiter ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen kontaminierten Fischbeständen und der Häufung von Krebs sowie hormonellen Störungen bei Menschen intensiver zu untersuchen und Fischkonsumenten bezüglich der Gefahren zu informieren.
Dolphins Are Not Food Eine Vorschau auf Themen des White PaperA Shared Fate die englische Fassung des White Paper23.-27. Juni 2008: Internationale Walfangkonferenz in Santiago de Chile
Über OceanCare
OceanCare setzt sich seit 1989 für den Schutz der Meeressäuger und der Ozeane ein. Jagd, Lärm, Überfischung und Zerstörung der Ökosysteme bedrohen die Zukunft der Tiere und auch unsere. Mit konstruktiven Massnahmen wie Forschungsprojekten und Umweltbildungskampagnen sowie dem Engagement im Bereich der Gesetzgebung und in internationalen Foren verschafft sich OceanCare weit über die Landesgrenzen Gehör und setzt Verbesserungen durch. Bei all ihren Aktivitäten strebt OceanCare eine lösungsorientierte Zusammenarbeit an. Denn: Was uns alle angeht, können wir nur gemeinsam lösen.
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