"Biodiversität ist bunt"
Bonn, 25.03.2008: Im Vorfeld der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt (UN-Naturschutzkonferenz) laden das Bundesamt für Naturschutz, das Nees-Institut der Universität Bonn und das Rheinische Landesmuseum zu einer Reihe von Vortragsveranstaltungen ein. Alle Themen ranken sich um die Schwerpunkte der UN-Konvention über die biologische Vielfalt (CBD).Die Sommerkolloquiumsreihe beginnt am Donnerstag, den 27. März, 18:00 Uhr mit einer außergewöhnlichen multimedialen Dia-Show als ein "Streifzug durch den Tropenwald". Der Eintritt ist frei.
Mit ihrem "Streifzug durch den Tropenwald" präsentieren Sandra Hanke und Dieter Schonlau (Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen) einen lebendigen Multivisions-Diavortrag. Über zehn Jahre waren beide Naturfotografen unter extremsten Bedingungen in den Dschungeln Asiens und Südamerikas der Natur auf der Spur.
In ihren Bildern nehmen exotische Tiere die Form und Farbe von Blättern oder Zweigen an, giftige Schlangen verschmelzen im grünen Durcheinander wo es nur wenigen Sonnenstrahlen gelingt, das dichte natürliche Geneigte D. sind weniger bauschadensanfällig und sollten Flachdächer vorgezogen werden. Dach das Regenwaldes zu durchdringen. Entstanden sind dabei einzigartige Fotografien und sensationelle Motive aus den unberührten Regenwäldern Surinams (Südamerika) und den ältesten Urwäldern der Erde auf Borneo (Süd-Ost-Asien)."Bunt, farbig, vielfältig ist unsere Natur und in ganz besonderer Weise die tropische Natur. Gerade diese Natur wollen wir in diesem und den weiteren Vorträgen zeigen und ihre Schönheit, aber auch ihre Zerbrechlichkeit fühlbar werden lassen. Gleichzeitig wollen wir für die Anliegen der UN-Naturschutzkonferenz im Mai in Bonn werben", so Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen.Naturschutz.
Termin- und Themenübersicht: Rheinisches Landesmuseum, 18-20 Uhr.
- Donnerstag, 27. März: Dia-Show: Streifzug durch den Tropenwald
- Donnerstag, 03. April: Nachhaltige Nutzung von Biodiversität
- Donnerstag, 10. April: Gender und Biodiversität
- Donnerstag, 17. April: Biodiversität als Herausforderung
- Donnerstag, 24. April: Schutz der Biodiversität in Deutschland (Teil 1)
- Montag, 05. Mai: Schutz der Biodiversität in Deutschland (Teil 2)
Hinweis:
Das Abkürzung für Bundesamt für Naturschutz, siehe StichwortBfN führt im Rahmenprogramm der UN-Naturschutzkonferenz den NATURATHLON 2008 Der Lauf der Welt durch. Hierfür können sich internationale Freizeitsportler unter www.NATURATHLON.de bewerben. Informationen zur Konferenz erhalten Sie www.naturallianz.de.
Autor: Bundesamt für Naturschutz
Weiterführende Informationen:
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Naturschutz":
| Die drei Gesichter der Krise | |
| Frankfurt a. M., 16.03.2010: Die Umweltminister der EU haben sich heute auf das Ziel geeinigt, den Verlust der Biologischen Vielfalt und die Zerstörung von Ökosystemen bis 2020 zu stoppen. Der WWF begrüßt die Entscheidung und erinnert zugleich daran, dass bereits 2001 ein ähnlicher Beschluss gefällt wurde, ohne dass auf dem Gebiet des Naturschutzes entscheidende Fortschritte erzielt worden wären. |
| Hormone aus der Dose: Bier-, Softdrink- und Energydrink-Dosen enthalten Bisphenol A | |
| Berlin, 25.02.2010: In Getränkedosen von Sprite, Red Bull, Schöfferhofer, Faxe-Bier, Nescafé und weiteren Abfüllern hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die riskante Chemikalie Bisphenol A nachgewiesen. In den Epoxidlacken der Innenbeschichtungen der Dosen habe ein vom BUND beauftragtes Labor je Dose zwischen 0,3 und 8,3 Mikrogramm Bisphenol A gefunden. |
| Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet | |
| Hamburg, 23.02.2010: Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation Unsere Ozeane als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. |
| Merkel und Röttgen müssen Pro-Atom-Lobbypolitik der Länder zurückweisen | |
| Berlin, 13.02.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Kurs der Landesumweltminister Silke Lautenschläger (Hessen), Tanja Gönner (Baden-Württemberg) und Markus Söder (Bayern) in der Atomfrage kritisiert. Wer für verlängerte AKW-Laufzeiten eintrete, dürfe den Titel Umweltminister eigentlich nicht mehr für sich beanspruchen, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. |
| Gift-Cocktail in Kinderspielzeug: Gesetze verschärfen, Hersteller in die Verantwortung nehmen | |
| Nürnberg/Berlin, 07.02.2010: Zum Auftakt der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg warf der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Herstellern von Kunststoffspielzeug vor, durch mit Schadstoffen belastete Produkte die Kindergesundheit auf Spiel zu setzen. Dieses Spielzeug enthalte häufig hormonell wirksame Stoffe wie Weichmacher, bromierte Flammschutzmittel und Organozinnverbindungen. |
| Welttag der Feuchtgebiete: Moore sind Refugien der Artenvielfalt | |
| Berlin, 01.02.2010: Anlässlich des morgigen Welttags der Feuchtgebiete (2. Februar) hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) von der Bundesregierung ein Programm zur Renaturierung von Mooren gefordert. Hierzulande seien bereits 99 Prozent aller Moore mit einer Gesamtfläche von 1,5 Millionen Hektar ökologisch tot. Meist habe man sie für land- bzw. forstwirtschaftliche Nutzungen entwässert |
| Nach Kopenhagen: Staaten melden wenig ambitionierte Klimaziele | |
| Berlin, 27.01.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat kurz vor Ablauf der bei der Kopenhagener Weltklimakonferenz vereinbarten Meldefrist für nationale CO2-Reduktionsziele (31. Januar) von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Engagement beim Klimaschutz gefordert. Einen Monat nach dem Kopenhagener Weltklimagipfel müsse endlich wieder Bewegung in die stockenden Verhandlungen zum globalen Klimaschutz kommen. |
| Grüne Woche muss sich von der vorgetäuschten heilen Agrarwelt verabschieden | |
| Berlin, 24.01.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zog zum Ende der Internationalen Grünen Woche ein zwiespältiges Fazit der diesjährigen Landwirtschaftsmesse. Das oftmals beschworene Bild einer schönen heilen Agrarwelt mit friedlich weidenden Kühen, freilaufenden Schweinen und Eiern von glücklichen Hühnern muss endlich einer realistischen Betrachtung der Verhältnisse weichen, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. |
| Waldkrankheiten weiter ohne Therapie | |
| Berlin, 24.01.2010: BUND fordert von Aigner Maßnahmenkatalog für naturverträgliche Waldbewirtschaftung. Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist der heute von der Bundesregierung veröffentlichte Waldzustandsbericht die Fortschreibung einer Krankenakte, die jährlich besorgniserregende Diagnosen liefert, aber keine geeignete Therapie empfiehlt. |
| BUND warnt: Bundesregierung darf nicht zur Kumpanin der Atomkonzerne werden | |
| Berlin, 21.01.2010: Anlässlich des heute Abend im Kanzleramt stattfindenden Gesprächs zwischen Bundesregierung und Stromkonzernen über mögliche AKW-Laufzeitverlängerungen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Regierungskoalition davor gewarnt, ihre Energiepolitik einseitig an den Interessen der großen Stromkonzerne auszurichten. Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: Die Bundesregierung riskiert nicht nur den nächsten Atommüll-Gau, wie wir ihn gerade in der Asse erleben. |
Stand: 25. Maerz 2008
Erstellt: 25. Maerz 2008
Erstellt: 25. Maerz 2008







Artikel Nr.: 13919
Druckansicht