Rückblicke
Webvideothek
Castortransport
Ein Rad ist alarmrot: Bei der Sichtung der Thermografiebilder- und Videos des aktuellen Castortransports hat Greenpeace Anomalien in der Wärmeverteilung an den Rädern festgestellt.
Video >>
Strahlung in Fukushima, Strahlung, strahlenmessungen
Wie erneute Greenpeace-Messungen ergaben, liegen die Strahlenwerte in und um Bildungseinrichtungen in Fukushima nach wie vor über internationalen Sicherheitsstandards.
Video >>
Eisbären leiden im Zirkus
Die weltweit bekannte Eisbären-Dompteuse Ursula Böttcher ist tot. Die Medien sind voll mit Berichten über ihr Leben und Wirken. Mit keiner Silbe wird das unendliche Leiden erwähnt, dass Böttcher „ihren“ Eisbären zumutete.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News Umwelt und Natur
Wald und Wildnis – Perspektiven einer nachhaltigen Waldentwicklung

Berliner Bürgerinnen und Bürger haben entschieden: Natur und Weite haben Vorrang

Welt-Schildkrötentag am 23. Mai: WWF fordert mehr Schutz für die Panzertiere

Klein aber oho! Wertvolle Beiträge zum Schutz der biologischen Vielfalt

Weltklimarat: Folgen der Erderwärmung bereits heute sichtbar

Von Thailand bis Tahiti: Neue Rekorde bei globaler Klimaschutzaktion Earth Hour

Wildkatze erobert sich in NRW immer mehr Lebensräume zurück

Schweinswale und Seevögel: Opfer verheerender grüner Umweltpolitik in Schleswig-Holstein

Sechsjähriger Kolumbianer entdeckt neue Froschart im Swimming-Pool

Fukushima: Energiewende statt Atomprogramme

Inserate
Tipp
Umweltlexikon
Pfeil Umweltjournal.de | Pfeil Umwelt und Natur  | PfeilArtikel Nr.: 13487

Deutsche Post pro Klimaschutz

Bonn, 24.12.2007: Die Deutsche Post und der WWF Deutschland verstärken ihre Zusammenarbeit und starten ein gemeinsames Projekt für den globalen Klimaschutz. Ziel ist es, Torfsumpfwälder in Indonesien zu renaturieren und einen international gültigen Standard für waldbezogene Klimaschutzprojekte zu entwickeln.


Die Deutsche Post unterstützt den WWF Deutschland über zwei Jahre bei der Wiederherstellung der Torfsumpfwälder sowie bei der Entwicklung eines Zertifizierungssystems für Forstprojekte. „In unserem Umweltengagement hat der Klimaschutz oberste Priorität. Deshalb freuen wir uns, als Partner des WWF Deutschland die Förderung und Entwicklung freiwilliger Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen“, so Thomas Kipp, Mitglied des Bereichsvorstands im Unternehmensbereich BRIEF.

Das Projekt soll dabei helfen, die trockengelegten Waldflächen des indonesischen Sebangau Nationalparks wieder in einen natürlichen Zustand zu bringen. Mit konkreten Maßnahmen wie einem Dammbau zur Anhebung des Grundwasserspiegels und Aufforstungen soll die ökologische Funktion der Wälder als Wasserspeicher und Zentrum der Artenvielfalt wieder hergestellt werden. So werden Umweltschäden durch Torfbrände und die damit verbundene Freisetzung von CO2-Emissionen gemindert.

Im Rahmen des von der Deutschen Post unterstützten Projektes soll bis Ende 2008 eine neue internationale Zertifizierungsmethode entwickelt werden: „Die Einführung eines solchen Standards für freiwillige Klimaschutzprojekte im Waldbereich schafft eine wissenschaftliche und glaubwürdige Grundlage für den nachhaltigen Klimaschutz. Der Standard wird sowohl biologische als auch sozioökonomische Belange verbinden und kann auf breiter Basis für verschiedene Projektsituationen angewandt werden“, schildert Dr. Bernhard Bauske, Leiter strategische Kooperationen von WWF Deutschland.

Die Deutsche Post arbeitet schon seit langem an einer Verbesserung ihrer Umweltbilanz. So wurden im Rahmen der Einführung eines Umweltmanagementsystems im Brief- und Paketgeschäft zahlreiche Prozesse zur deutlichen Reduzierung und Kompensation der CO2-Emissionen im Transportbereich gestartet.

Die positiven Klimaeffekte und die Minderungen an Treibhausgasemissionen werden auch den Ausbau des klimaneutralen GoGreen-Service unterstützen. Seit diesem Jahr haben sowohl Geschäftskunden als auch Privatkunden in Deutschland die Möglichkeit, ihre Sendungen klimaneutral zu verschicken.

Mit diesem Projekt trägt der Unternehmensbereich BRIEF auch zu den Zielsetzungen des Konzerns Deutsche Post World Net insgesamt bei: „Die Kooperation zwischen WWF Deutschland und dem Unternehmensbereich BRIEF ist für uns ein Leuchtturmprojekt und ein exzellentes Beispiel, wie der Klimaschutz auch durch Zusammenarbeit zwischen Umweltorganisationen und der Wirtschaft vorangebracht werden kann,“ lobt Dr. Monika Wulf-Mathies, Leiterin des Zentralbereichs Politik und Nachhaltigkeit, das Projekt.
Autor: WWF Deutschland
3276 Aufrufe
Stand: 24. Dezember 2007
Erstellt: 24. Dezember 2007

Weiterführende Informationen:

Weitere Meldungen zum Thema "Klimaschutz":

Ländliche Räume in NRW stärkenLändliche Räume in NRW stärken
Schwerte, 11.01.2016: Die Ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen stehen vor großen Herausforderungen. Einige Regionen verlieren Einwohner, die Dorfstrukturen verändern sich. Doch die Potentiale sind da, um diese Dörfer und Städte zu stärken und mit neuen Ansätzen und Ideen die Wirtschaft zu fördern, Beschäftigung zu schaffen, Infrastruktur zu entwickeln und neue Mobilitätsmöglichkeiten zu organisieren.
Landwirtschaft ohne Grenzen? Für eine nachhaltige Landwirtschaft der ZukunftLandwirtschaft ohne Grenzen? Für eine nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft
Schwerte, 06.10.2015: Größer, intensiver, spezialisierter, weltmarktorientierter – ist das das Landwirtschaftsmodell der Zukunft? Die Veranstaltung „Landwirtschaft ohne Grenzen?“ in der Evangelischen Tagungsstätte Haus Villigst beleuchtet die Perspektiven einer nachhaltigen Landwirtschaft vom 19. bis 20.November 2015.
Zukunft der Ländlichen Räume in Nordrhein-WestfalenZukunft der Ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen
Schwerte, 27.02.2015: Bei der Veranstaltung „Ländliche Räume in NRW - Engagiert für Zukunft und Lebensqualität“ in der Evangelischen Akademie Villigst erörtern Experten und Teilnehmer vom 4. bis 5. März 2015 die essentiellen Zukunftsthemen der Bevölkerung von Ländlichen Räumen in Nordrhein-Westfalen.
Deutschland ist kein Klimavorreiter!Deutschland ist kein Klimavorreiter!
Köln, 15.01.2015: Die absoluten Klimagasemissionen pro Kopf in Deutschland sind um ein Vielfaches von nachhaltigen Zuständen entfernt. Die angebliche Emissionsreduktion seit 1990 sind in der Berechnung geschönt. Felix Ekardt und Bettina Henning beleuchten in ihrem Buch, warum Deutschland kein Klimavorreiter ist.
Umweltbewegung in vegetarischer Bratensoße ertrunken!Umweltbewegung in vegetarischer Bratensoße ertrunken!
Köln, 28.11.2014: Mit Dirk Maxeiner und Michael Miersch ziehen zwei der profiliertesten Beobachter der Umweltbewegung Bilanz. Die beiden Protagonisten der „Achse des Guten“ zeigen aber auch, wo ökologisches Denken heute ansetzen muss und dass es höchste Zeit dafür ist, dass die grüne Bewegung den „Resetknopf“ drückt!
Kampf um landwirtschaftliche FlächenKampf um landwirtschaftliche Flächen
Schwerte, 21.11.2014: Die Evangelische Akademie Villigst bei Schwerte lädt vom 26. bis 27. November 2014 zur Tagung „Kampf um landwirtschaftliche Flächen“ ein. Die Kernfrage der Tagung lautet: Wie lassen sich künftig Nutz- und Schutzbelange vereinbaren?
Energiepflanzenanbau im Umwelt- und AgrarrechtEnergiepflanzenanbau im Umwelt- und Agrarrecht
Köln, 25.08.2014: Das vorliegende Buch untersucht die ökologischen Effekte des Energiepflanzenanbaus zur Biogasherstellung sowie das diesbezügliche Steuerungspotenzial des Bodenschutz-, Naturschutz- und des umweltrelevanten Agrarrechts.
Prinzipien als Wegbereiter eines globalen Umweltrechts?Prinzipien als Wegbereiter eines globalen Umweltrechts?
Köln, 19.08.2014: Gravierende Umweltprobleme machen vor Ländergrenzen nicht Halt und erfordern ein globales Umweltrecht. Verhandlungen über neue Umweltschutzabkommen gestalten sich jedoch als schwierig und bleiben oft hinter den Erwartungen zurück.
Von Energiewende bis GentechnikrechtVon Energiewende bis Gentechnikrecht
Köln, 02.07.2014: Schwerpunkt der Beiträge des Jahrbuch des Umwelt- und Technikrechts 2014 ist die Energiewende. Thematisiert werden u.a. die Rechtsgrundlagen für ihre räumliche Steuerung, die als unzulänglich kritisiert werden.
WWF zu EEG-Reform: Chance für zukunftsweisende Reform vertanWWF zu EEG-Reform: Chance für zukunftsweisende Reform vertan
Berlin, 09.04.2014: Gestern hat die Bundesregierung die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verbschiedet. Ausdrückliche Zielsetzung war es, die Kosten gerechter zu verteilen und mit einem neuen Fördersystem den dynamischen Ausbau der erneuerbaren Energien zu gewährleisten.