Japanische Delegation im Naturschaugarten Mainz
Mainz, 14.10.2007: Umweltprobleme haben häufig überall die gleichen Ursachen. Aber auch überall in der Welt können die Probleme ähnlich angegangen werden. So informierte sich eine Gruppe japanischer Umweltdelegierter in Mainz nach den hier gefundenen Lösungsansätzen. Umweltprobleme sind international vergleichbar. Und überall können ähnliche Lösungsansätze gewählt werden.Das war ein Grund für 10 japanische Umweltdelegierte, am 11. Okt. 2007 den Naturschaugarten Lindenmühle in Mainz zu besuchen.
Dieser Naturgarten mit ausschließlich mitteleuropäischen Pflanzen wurde durch ehrenamtliches Engagement verwirklicht. Bürger aus verschiedenen Berufen schlossen sich 2001 zum Arbeitskreis Naturnahes Grün zusammen, einer Initiative der Lokalen Der Begriff "Agenda" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Was zu tun ist". Im englischen Sprachgebrauch steht er auch für "Tagesordnung". Die A. beschreibt die Tagesordnung für weltweites Handeln im 21. Jahrhundert.AGENDA 21 Mainz.
Die Delegierten der Umweltstiftung Seven-Eleven- Midorinokikin interessierte, wie sich dieses beachtliche Naturschutzprojekt verwirklichen ließ. Eine gute Idee ist die halbe Lösung erklärt dazu Karlheinz Endres vom Arbeitskreis. Man habe ein schlüssiges Konzept der Bevölkerung, Politik und Wirtschaft vorgestellt und dadurch viel Unterstützung erfahren können.
Und man habe ungewöhnliche Lösungen gefunden, die für alle Beteiligten von Vorteil waren. So habe die Stadt Mainz die Fläche für den Naturgarten zur Verfügung gestellt, aber dadurch auch langfristig Mittel für Grünpflege gespart.
Beispiel Schulklassen: Die würden in Projekten im Naturschaugarten viel über Natur lernen, sie bauen aber auch Pfade, pflanzen, oder sammeln auch schon mal Spenden. Sie lernen spielerisch die Zusammenhänge und Kreisläufe in der Natur kennen. Und achten darauf, dass nichts zerstört wird.
Eine Kooperationen mit dem Tiefbauamt machte Versickerungsflächen möglich. Eine enge Zusammenarbeit mit der Naturgartenfirma Ahornblatt brachte für das Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt viel Unterstützung bei der Planung und bei der Beschaffung der seltenen heimischen Pflanzen.. Unser genialster Erfolg war die Zusammenarbeit mit dem Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen und Koblenz: Lehrlinge für Wasserbau vertieften Gelerntes und bauten im Naturgarten Wege, einen Steg, einen Bachlauf und einen siehe Gartenteich.Teich, berichtet Endres.
Die japanische Delegation dankte dem Arbeitskreis für die Erfahrungsberichte. Viele der Ideen seien auch in der japanischen Heimat zu verwirklichen, so ein Delegationsmitglied. Natur sei überall dort bedroht, wo heimischen Pflanzen von Gewächsen aus anderen Ländern (Neophyten) verdrängt würden.
Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren zu bewahren, so schloss Endres, das sei überall auf der Welt möglich.
Kontakt: Arbeitskreis Naturnahes Grün, Lokale Der Begriff "Agenda" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Was zu tun ist". Im englischen Sprachgebrauch steht er auch für "Tagesordnung". Die A. beschreibt die Tagesordnung für weltweites Handeln im 21. Jahrhundert.AGENDA 21 Mainz, 06131 35967
Autor: Karlheinz Endres
Weiterführende Informationen:
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Garten":
„Abenteuer Faltertage“: Mit Stift und Zählbogen in die Natur Berlin, 24.08.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft bundesweit dazu auf, am kommenden Wochenende (28. und 29. 8.) bei Ausflügen in die Natur, im Garten oder im Park Schmetterlinge zu zählen. Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.
Loki Schmidt ehrt Mainzer Naturschützer für Projekte zur ArtenvielfaltMainz, 22.07.2010: Der 2. Juli 2010 war für die Naturgartenspezialisten des Gartenmarkts Ahornblatt ein großer Tag. Prof. Loki Schmidt, Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt, verlieh den Mainzer Naturschützern einen Preis in Form einer stilisierten silbernen Pflanze. Damit ehrte die 91-jährige die professionelle und einfallsreiche Projektarbeit zum Artenschutz.
Lebensraum Totholz - Gestaltung und Naturschutz im GartenDarmstadt, 09.07.2010: Totholz ist die Grundlage für neues Leben und einer der wertvollsten Lebensräume überhaupt. Denn das tote Holz zersetzt sich in Wald und Natur zu wertvollem Humus für junges Grün. Die Artenvielfalt der beteiligten Pflanzen, Tiere und Pilze ist überwältigend.
Asia-Salate, Endivie und Feldsalat aus eigenem Anbau Bonn, 06.07.2010: Egal, ob als Kopf bildender Salat im Gartenbeet oder als Schnittsalat im Balkonkasten - Salate sind bei deutschen Hobbygärtnern sehr beliebt. Meistens ist es der bekannte Kopf- oder Eissalat, ab und zu auch ein Eichblatt- oder Kraussalat, der im heimischen Garten angebaut wird.
Sichtschutz im lebendigen Garten - Kreative Lösungen für Gartengrenzen, Sitzplätze und TerrassenDarmstadt, 29.06.2010: In jedem Garten, und sei er noch so klein, lässt sich ein ruhiges Plätzchen schaffen, abgeschirmt von Wind, Lärm und neugierigen Blicken. Auch unschöne Ecken können so versteckt werden, dass sie das Gartenbild nicht stören.
„Hart, aber herzlich“Frankfurt a. M., 30.04.2010: Wer seinen heimischen Garten oder Balkon zum Orang-Utan Schutzgebiet erklären möchte, dem rät der WWF in diesem Frühjahr zum Kauf von Gartenmöbeln mit dem FSC-Siegel. Das Siegel des Forest Stewardship Council garantiert international die umweltverträgliche und sozial gerechte Bewirtschaftung von Wäldern.
Gärten und Politik - Vom Kultivieren der ErdeMünchen, 10.03.2010: »Der Garten ist ein umschlossener Ort, dazu bestimmt, das Beste zu schützen: Pflanzen, Ideen und den Boden, worin beide wurzeln.« Gilles Clément. Orte der Verteidigung gegen die wilde Natur als solche haben Menschen von alters her Gärten und Städte angelegt.
Von Fallenstellern und Liebesschwindlern - Tierisch interessant!Darmstadt, 05.02.2010: Ob Glühwürmchen auf Brautschau, Libellen in Ekstase oder Spitzmäuse auf der Pirsch dem neugierigen Blick öffnet sich im Garten eine Welt voller Wunder. Das Buch »Von Fallenstellern und Liebesschwindlern«, erschienen im pala-verlag,
öffnet den Blick auf diese Welt.
Vielfalt-Entdecker aus Sachsen und Bayern gewinnen „Preis der Teilnehmer“Osnabrück/Großenhain/Höchberg, 17.12.2009: Strahlende Gesichter in Großenhain (Sachsen) und Höchberg (Bayern): Den Preis der Teilnehmer 2009 im bundesweiten Schüler- und Jugendwettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Entdecke die Vielfalt! gewinnen die Arbeitsgruppe (AG) Naturerlebnisgarten der 2. Mittelschule Am Schacht Großenhain und die Schülerfirma "Paper Angels" der Volksschule Höchberg.
„Wasser, Kunst & coole Köpfe“: Experimente mit dem kalten NassBad Essen, 04.11.2009: Ein Bad im Blütenmeer das können ab dem 23. April 2010 die Besucher Bad Essens nehmen. Die niedersächsische Landesgartenschau öffnet dann ihre Tore. Neben Garten- und Naturfreunden, Erholungssuchenden und Ausflüglern kommen in diesem Jahr besonders die jungen Gäste auf ihre Kosten. Auf sie wartet ein vielfältiges Spiel- und Erlebnisangebot.
Stand: 14. Oktober 2007
Erstellt: 14. Oktober 2007
Erstellt: 14. Oktober 2007




















Druckansicht