Umweltjournal.de | Umwelt und Natur  | Artikel Nr.: 12234

VW-Gewinne steigen - auf Kosten der Umwelt





Berlin, 21.04.2007: VW hat den Trend verschlafen: Entgegen der Selbstverpflichtung zur Senkung der Emissionen ist der Kohlendioxidausstoß neuer Volkswagen zwischen 2001 und 2006 gestiegen - im Schnitt um sechs Gramm pro Kilometer. Zwar verfügt auch VW über geeignete technische Lösungen zur Abgas- und Verbrauchsreduzierung, allerdings werden diese nur als Nischenprodukte und nicht als Massenmodelle auf den Markt gebracht.


Während andere Hersteller wie Ford oder Renault bereits mit geringem Verbrauch werben, hält sich der Wolfsburger Konzern vornehm zurück. Der Bruch seines Versprechens hat Volkswagen nicht nur seine Glaubwürdigkeit gekostet. Es stellt zugleich die technologische Kompetenz und die Innovationsfähigkeit des Unternehmens in Frage.

Gerhard Timm, BUND-Geschäftsführer: „Eine Analyse der Werbung von Pkw-Herstellern durch den BUND hatte ergeben, dass VW vorrangig Attribute wie Fahrspaß, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Komfort bewarb, nicht aber wichtiger werdende Eigenschaften wie Sparsamkeit und Umweltverträglichkeit. Die von VW beworbenen Neuwagenmodelle hatten im Durchschnitt einen CO2-Ausstoß von 235 Gramm pro Kilometer bei Benzinern und von 200 Gramm bei Diesel-Pkw."

"CO2-Emissionen bewegen die Welt“. Audi- und VW-Werbung ist Hauptzielscheibe im BUND-Wettbewerb zur Verfremdung von Autoanzeigen.
Autor: BUND Freunde der Erde
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Stand: 24. April 2007
Erstellt: 21. April 2007

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