Ohne Chemie gärtnern
Berlin, 21.04.2007: Frühlingszeit ist Gartenzeit. Allerorten wird jetzt wieder gepflanzt, gesät und gejätet immer häufiger auf biologische Art. Denn auch ohne massive Eingriffe und umweltschädliche Chemie kann man sein blühendes Wunder erleben. Eine Broschüre der VERBRAUCHER INITIATIVE bietet allen Gartenfreunden Informationen für den Biogarten.Das Geheimnis des Biogartens ist seine natürliche Vielfalt. Hier werden nicht einzelne Pflanzen aufgepäppelt, sondern es wird im Ganzen gedacht. Biologisch gärtnern heißt, die natürlichen Stoff- und Energieströme im Ökosystem Garten optimal zu nutzen, erläutert Ralf Schmidt-Pleschka von der VERBRAUCHER INITIATIVE. In der Praxis bedeutet das, den Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden zu schonen und mit organischen Düngemitteln anzureichern am besten mit eigenem K. ist ein durch intensive Rotte verschiedenartiger Wirtschafts- und Haushaltsabfälle pflanzlicher und tierischer Herkunft gewonnener Humusdünger (Humus). Kompost. Die Broschüre gibt dazu praktische Hinweise, von der Auswahl richtiger Geräte bis zu den goldenen Regeln für einen guten Kompost.
Beim Pflanzenschutz setzen Biogärtner auf Nützlinge und sanfte Alternativen. So frisst ein einziger Marienkäfer täglich bis zu 60 Blattläuse, ein Spatzenpaar vertilgt im Sommer einen ganzen Eimer Schadinsekten. Auch die Auswahl guter Nachbarn hilft, Schädlinge und Krankheiten fern zu halten, so Schmidt-Pleschka. Knoblauch wirkt unter Erdbeeren oder Rosen beispielsweise gegen Pilzbefall. Und wenn gespritzt werden muss, dann stehen im Biogarten sanfte Mittel wie Schmierseife, Pflanzenjauchen oder Schneckenfallen bereit.
Ein vielfältiger Biogarten lebt von der attraktiven Gestaltung. Die Broschüre enthält dazu nützliche Tipps, etwa zur Anlage von Hügel-, Hochbeeten und Kräuterspiralen, auf denen Pflanzen besonders gut gedeihen. Ebenso wichtig ist es, naturnahe Lebensräume für attraktive Pflanzen und nützliche Tiere zu schaffen. Die Broschüre bietet deshalb auch Tipps zur Anlage von Hecken, Totholzhaufen, Steinhaufen, Teichen und Versickerungsflächen.
Die achtseitige Broschüre Biologisch gärtnern kann gegen Einsendung von 1,50 Euro (inkl. Versand) bei der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V., Elsenstraße 106, 12435 Berlin, oder online unter www.verbraucher.org bestellt werden.
Autor: Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
Weiterführende Informationen:
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„Abenteuer Faltertage“: Mit Stift und Zählbogen in die Natur Berlin, 24.08.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft bundesweit dazu auf, am kommenden Wochenende (28. und 29. 8.) bei Ausflügen in die Natur, im Garten oder im Park Schmetterlinge zu zählen. Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.
Loki Schmidt ehrt Mainzer Naturschützer für Projekte zur ArtenvielfaltMainz, 22.07.2010: Der 2. Juli 2010 war für die Naturgartenspezialisten des Gartenmarkts Ahornblatt ein großer Tag. Prof. Loki Schmidt, Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt, verlieh den Mainzer Naturschützern einen Preis in Form einer stilisierten silbernen Pflanze. Damit ehrte die 91-jährige die professionelle und einfallsreiche Projektarbeit zum Artenschutz.
Lebensraum Totholz - Gestaltung und Naturschutz im GartenDarmstadt, 09.07.2010: Totholz ist die Grundlage für neues Leben und einer der wertvollsten Lebensräume überhaupt. Denn das tote Holz zersetzt sich in Wald und Natur zu wertvollem Humus für junges Grün. Die Artenvielfalt der beteiligten Pflanzen, Tiere und Pilze ist überwältigend.
Asia-Salate, Endivie und Feldsalat aus eigenem Anbau Bonn, 06.07.2010: Egal, ob als Kopf bildender Salat im Gartenbeet oder als Schnittsalat im Balkonkasten - Salate sind bei deutschen Hobbygärtnern sehr beliebt. Meistens ist es der bekannte Kopf- oder Eissalat, ab und zu auch ein Eichblatt- oder Kraussalat, der im heimischen Garten angebaut wird.
Sichtschutz im lebendigen Garten - Kreative Lösungen für Gartengrenzen, Sitzplätze und TerrassenDarmstadt, 29.06.2010: In jedem Garten, und sei er noch so klein, lässt sich ein ruhiges Plätzchen schaffen, abgeschirmt von Wind, Lärm und neugierigen Blicken. Auch unschöne Ecken können so versteckt werden, dass sie das Gartenbild nicht stören.
„Hart, aber herzlich“Frankfurt a. M., 30.04.2010: Wer seinen heimischen Garten oder Balkon zum Orang-Utan Schutzgebiet erklären möchte, dem rät der WWF in diesem Frühjahr zum Kauf von Gartenmöbeln mit dem FSC-Siegel. Das Siegel des Forest Stewardship Council garantiert international die umweltverträgliche und sozial gerechte Bewirtschaftung von Wäldern.
Gärten und Politik - Vom Kultivieren der ErdeMünchen, 10.03.2010: »Der Garten ist ein umschlossener Ort, dazu bestimmt, das Beste zu schützen: Pflanzen, Ideen und den Boden, worin beide wurzeln.« Gilles Clément. Orte der Verteidigung gegen die wilde Natur als solche haben Menschen von alters her Gärten und Städte angelegt.
Von Fallenstellern und Liebesschwindlern - Tierisch interessant!Darmstadt, 05.02.2010: Ob Glühwürmchen auf Brautschau, Libellen in Ekstase oder Spitzmäuse auf der Pirsch dem neugierigen Blick öffnet sich im Garten eine Welt voller Wunder. Das Buch »Von Fallenstellern und Liebesschwindlern«, erschienen im pala-verlag,
öffnet den Blick auf diese Welt.
Vielfalt-Entdecker aus Sachsen und Bayern gewinnen „Preis der Teilnehmer“Osnabrück/Großenhain/Höchberg, 17.12.2009: Strahlende Gesichter in Großenhain (Sachsen) und Höchberg (Bayern): Den Preis der Teilnehmer 2009 im bundesweiten Schüler- und Jugendwettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Entdecke die Vielfalt! gewinnen die Arbeitsgruppe (AG) Naturerlebnisgarten der 2. Mittelschule Am Schacht Großenhain und die Schülerfirma "Paper Angels" der Volksschule Höchberg.
„Wasser, Kunst & coole Köpfe“: Experimente mit dem kalten NassBad Essen, 04.11.2009: Ein Bad im Blütenmeer das können ab dem 23. April 2010 die Besucher Bad Essens nehmen. Die niedersächsische Landesgartenschau öffnet dann ihre Tore. Neben Garten- und Naturfreunden, Erholungssuchenden und Ausflüglern kommen in diesem Jahr besonders die jungen Gäste auf ihre Kosten. Auf sie wartet ein vielfältiges Spiel- und Erlebnisangebot.
Stand: 30. April 2007
Erstellt: 21. April 2007
Erstellt: 21. April 2007




















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