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Klimawandel: (Warn)Signale aus der Natur müssen ernst genommen werden!

Bonn, 13.04.2007: Jeder merkt es: Der Winter fiel weitgehend aus, das Frühjahr startete viel zu warm und zum Wochenende werden sommerliche Temperaturen erwartet. Sogar vor Waldbränden wird auf Grund der anhaltenden Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands schon gewarnt. "Auch der Kalender der Natur, wie wir ihn kennen, gerät durch den Klimawandel mehr und mehr durcheinander," stellt der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) Professor Hartmut Vogtmann fest:


"Doch Sonnenschein und Wärme so früh im Jahr haben auch ihre Schattenseiten, und die sind jetzt schon abzusehen."

- So schön es ist, dass südländische Schmetterlinge, wie Admiral und Taubenschwänzchen, vielerorts den milden Winter überlebt haben und früh blühende Gartenpflanzen besuchen, auch Zecken sind jetzt schon unterwegs und verbreiten Borreliose und Hirnhautentzündung.
- So attraktiv eine verlängerte "bunte Jahreszeit" etwa durch den mittlerweile fast zwei Wochen frühere Forsythienblüte ist, leiden doch Allergiker bereits Anfang April massiv unter Pollenflug von Erle und Birke.
- So exotisch die "vorverlegte" Laichzeit von Kröten und Fröschen wirken mag, werden doch gerade unsere heimischen Amphibien vom eingeschleppten, wärmeliebenden Amerikanische Ochsenfrosch dezimiert.
- Und so sehr uns die früher zurückkehrenden oder nun selbst im Winter in Deutschland verbleibenden Zugvögel, wie Hausrotschwanz, Zilpzalp oder Nachtigall erfreuen, müssen sich doch Gartenbesitzer, Land- und Forstwirte wahrscheinlich früher auf ein Mehr an Plagegeistern und Schädlingen, wie z.B. Stechmücken und Borkenkäfer einstellen.

Unklar ist bislang, wie sich derartige Veränderungen im jahreszeitlichen Ablauf auf Lebensgemeinschaften von Wildtieren und -pflanzen auswirken. Dringend erforderlich sind Untersuchungen, um vorhersagen zu können, in welchem Umfang sich etwa das Ansteigen der Temperatur auf die Wechselbeziehungen z. B. zwischen Insekten und Futterpflanzen, Raub- und deren Beutetieren oder verschiedener Pflanzenarten an einem Standort, auswirken.

"Wir dürfen diese eindeutigen Signale aus der Natur auf keinen Fall ignorieren. Naturschutz und Klimaschutz sind eng miteinander verknüpft: Zum einen kann ein rasanter Klimawandel zu einem weltweiten Verlust der Artenvielfalt und Lebensräumen führen, zum anderen sind z. B. intakte Wald-Ökosysteme wichtige natürliche Klimaschützer. Wir müssen daher unsere nationalen und internationalen Anstrengungen zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und des Klimas weiter verstärken", fordert deshalb BfN-Präsident Vogtmann.
Autor: Bundesamt für Naturschutz
3445 Aufrufe
Stand: 19. April 2007
Erstellt: 13. April 2007

Weiterführende Informationen:

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