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Frankfurt, 10.03.2007: "Mit nur wenigen Schritten kann man schon bei der Gartenarbeit und sogar beim Grillen viel für die Umwelt tun", behauptet Nina Griesshammer. Sie ist beim WWF Deutschland unter anderem für den Schutz der Wälder zuständig. "Es gibt viele sinnvolle Tipps, wie man aus dem eigenen Garten oder Balkon nicht nur einen gemütlichen Platz zum Entspannen, sondern sein ganz persönliches umweltfreundliches Paradies schaffen kann", sagt sie. Im Folgenden sind einige ihrer wichtigsten Öko-Tipps für die nun beginnende Freiluftsaison aufgeführt:
Der Garten eine giftfreie Zone Der Ehrgeiz, das eigene Terrain frei von Schädlingen und Unkraut zu halten, treibt Gartenbesitzer mitunter zu brachialen Methoden: Beim Kampf gegen Ameisen, Schnecken, Käfer, Mehltau, Blattläusen, so genanntes Ungeziefer, und wild wachsende Kräuter und Moose werden hunderte Tonnen
Pestizide sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind. Der Begriff Pestizide steht auch häufig als Synonym für Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel.Pestizide in deutschen Gärten verspritzt, vergossen oder ausgelegt. Die Folge: Die Gifte gelangen ins
G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt. Grundwasser oder in die
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft und setzen sich auf Kleider und Lebensmittel. Manche dieser Umweltgifte sind wahre Biowaffen: Beispiele aus dem Tierreich legen nahe, dass schon geringste Mengen
Durch eine bösartige Geschwulst verursachte lebensbedrohliche Erkrankung, wobei die Geschwulst in gesundes Organgewebe hineinwächst, bis schließlich das gesamte Organ durch Tumor-Gewebe zerstört ist. Krebs auslösen, die Fruchtbarkeit beeinflussen und zu Verhaltensstörungen führen können. Und sie vernichten nicht nur die unerwünschten Schädlinge, sondern haben auch zu oft negative Auswirkungen auf andere Lebewesen, wie zum Beispiel Vögel. Wer den Schädlingen im Garten auch ohne Gift den Kampf ansagen will, kann dies durch einfache Maßnahmen tun. Zuallererst gilt: Vielfalt im Garten schützt vor Schädlingen. Hecken, Stein- und Reisighaufen oder begrünte Fassaden bieten zum Beispiel einen guten Lebensraum für Igel, Vögel und nützliche Insekten, die kleine Tierchen von den Blumen fernhalten. Der richtige Standort gibt Pflanzen natürlichen Schutz. Gärtnereien geben Tipps für den idealen Platz für Sträucher und Blumen. Wo kein Platz ist und nur wenig
Licht gehört zur elektromagnetischen Strahlung, es umfasst den für Menschen sichtbaren Spektralbereich zwischen UV-Strahlung und Infrarotstrahlung.Licht hinkommt, da wächst erst gar kein Unkraut. Pflanzen sollte man deshalb möglichst dicht aneinander setzen und die Zwischenräume mit Mulch abdecken. Wo dennoch ungewünschte Moose oder Gräser wachsen, sollte man zu grobem Gerät wie einer Harke oder einem Vertikutierer greifen. Netze versperren größeren tierischen Eindringlingen den Weg.
Düngen: Am besten mit Kompost oder torffreier Erde Biologische Garten- und Küchenabfälle sind am besten auf dem eigenen Komposthaufen aufgehoben. Dort ersetzen Regenwürmer, Asseln und
Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze. Mikroorganismen die Arbeit der Müllverbrennungsanlage und verwandeln den Bio-Müll in kostenlosen Dünger. Wer beim Düngen nicht ganz auf fremde Hilfe verzichten möchte, sollte beim Kauf von Pflanzenerde ausschließlich torffreie Produkte wählen, denn: Der Jahrhunderte lange Torfabbau hat den Hochmooren in
Der Name Europa wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa schwer zugesetzt. In Deutschland gelten nur noch rund fünf Prozent der einstigen Hochmoorflächen als natürlich oder naturnah. Torffreie Blumenerde ist mittlerweile in vielen Märkten erhältlich und besteht aus Holzfasern,
R. stellt als Bodenverbesserungs- und Düngemittel eine Alternative zur Verwendung von Torf dar. Rindenhumus,
K. ist ein durch intensive Rotte verschiedenartiger Wirtschafts- und Haushaltsabfälle pflanzlicher und tierischer Herkunft gewonnener Humusdünger (Humus). Kompost, Tonmineralien und Lavagranulaten, die
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser und Nährstoffe optimal speichern.
Regen: Ab in die Tonne! Sauberes Wasser wird zunehmend zum kostbaren Gut. Das zeigen auch die steigenden Kosten für
Trinkwasser ist weltweit gesehen eine Mangelware und die Lage wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter verschärfen.Trinkwasser und Kanalnutzung.
R. wird verschmutzt durch die in der Atmosphäre vorhandenen Schadstoffe (Saurer Regen, Emission) und Stäube sowie durch Bodenoberflächenverunreinigungen wie Reifenabrieb (Abrieb), Straßenstaub, Öl- und Treibstoffverluste, Düngemittel, Pestizide und organische Abfälle. Regenwasser sollte deshalb nicht ungenutzt direkt in die Abwasserkanäle geleitet werden, sondern in einer Tonne aufgefangen und zum Blumengießen verwendet werden. Den Rasen sollte man ausschließlich bei extremer Trockenheit sprengen. Um die Verdunstung möglichst gering zu halten, sollte der Garten grundsätzlich nur morgens oder abends bewässert werden.
Sammelplätze für Tiere Alte Baumstämme sind ein beliebter Platz für zahlreiche nützliche Insekten. Naturnahe Hecken, die Vögeln und Insekten Lebensraum und Nahrung bieten, sind die besten Begrenzungen. Für den Rasenmäher schwer zugängliche Ecken kann man als Blumenwiese oder Kräuterbeet anlegen. Darüber freuen sich ganz besonders Schmetterlinge.
Die richtigen Gartenmöbel gehören auch dazu 
Die meisten Menschen denken bei der ökologischen Gestaltung ihres Gartens gar nicht daran, dass sie schon beim Kauf von Holzmöbeln für Garten oder Balkon einen Beitrag zum
Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz leisten können. Wer Stühle, Tische und Bänke sowie Hängematten aus
Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz kauft, sollte auf das Siegel des FSC - ein stilisierter Baum mit dem Kürzel FSC - achten. Dieses Siegel garantiert, dass das verwendete
Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz aus
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.umwelt- und sozialverträglicher Waldwirtschaft stammt und für die Produktion des Möbelstücks keine Wälder kahl geschlagen oder wertvolle Tropenwälder vernichtet wurden. Die ökologisch beste Wahl trifft, wer Gartenmöbel aus heimischen Hölzern wie Eiche und Lärche wählt - auch hier aber nur mit
Forest Stewartship CouncilFSC-Logo. Die Transportwege und der damit verbundene Schadstoffausstoß sind um ein Vielfaches geringer als beim Import von Tropenhölzern. Stehen die Möbel dann im Garten oder auf der Terrasse, kommt es auf die richtige Pflege an: Alle Holzarten, darunter auch Eiche, Kiefer und Lärche, leben und sind nur bedingt wetterfest. Sie vertragen keine andauernde Feuchtigkeit und sollten deshalb mit natürlichen Ölen oder Wachsen widerstandsfähiger gemacht und vor nassen Füßen geschützt werden. Dann halten sie auch schlechter Witterung lange stand.
Leckeres vom Öko-Grill Auch beim Kauf von Holzkohle sollten die Verbraucher auf das Siegel des FSC achten. FSC-Holzkohle wird in Deutschland in Baumärkten, Supermärkten und Tankstellen angeboten. Zum Anfeuern eines möglichst ökologischen Grillfeuers empfiehlt der WWF, statt übel riechender chemischer Brandbeschleuniger einen Kaminanzünder zu verwenden. In dem Kamin, der unter anderem in Baumärkten erhältlich ist, bringt man die Holzkohle mit etwas brennendem Papier sehr schnell zum Glühen. Perfektioniert wird der Öko-Grill mit dem Kauf von passendem Grillzubehör: Fleisch, Fisch, Gemüse und Kartoffeln sind auf Bratplatten aus Metall oder Speckstein besonders gut aufgehoben. Wer die Leckereien sorgfältig aufspießt und über dem Feuer dreht, sorgt am besten dafür, dass das Grillgut nicht verkohlt oder in die Glut fällt. Austretendes Fett sollte nicht in die Glut geraten, da der entstehende Rauch giftige Substanzen enthalten kann.