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Artikel Nr.: 3541
Wald gegen die Ursachen der Flut!
Bonn, 08.09.2002: Die Erhaltung und Mehrung des Waldes ist ein wichtiger Beitrag zum vorbeugenden Hochwasser- und Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.Klimaschutz, darauf wies der Vorstand der Stiftung Wald in Not hin, der sich in seiner Sitzung auch mit dem Hochwasser befasste. Die Hochwasserkatastrophe zeigt welche Folgen Waldschäden haben können.Für das katastrophale Hochwasser in Sachsen waren vor allem Bäche und Flüsse verantwortlich, deren Einzuggebiet im Erzgebirge liegt. Dort traten in der Vergangenheit besonders große Waldschäden auf, in einzelnen Gebieten sind die Wälder ganz abgestorben. Ursache waren Luftschadstoffe, vor allem
S. ist ein farbloses, stechend riechendes Gas, das beim Einleiten in Wasser schweflige Säure bildet. In der Natur befindet sich S. in vulkanischen Gasen und im Erdgas. 98 Prozent des industriell erzeugten S. dient zur Schwefelsäureherstellung.Schwefeldioxid, aus den Industrieregionen nördlich und südlich des Erzgebirgskamms.

Der Schadstoffeintrag hat nicht nur die Bäume, sondern auch den
Der W. ist ein relativ naturnahes Bodensystem, da es in der Regel nicht oder nur selten bearbeitet oder gedüngt wurde. In vielen Wäldern Mitteleuropas wurden allerdings seit dem Mittelalter bis ins 19. Jh. Dem Wald Laubstreu oder Plaggen entnommen, was Nährstoffentzug und (Bodenversäurung) zur Folge hatte.Waldboden geschädigt. Damit hat der Wald weitgehend seine Fähigkeit verloren, Niederschlagswasser im
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden zu speichern und den Abfluss zu verzögern. Der Regen gelangt viel schneller in Bäche und Flüsse. Eine wichtige Ursache des Hochwassers im Erzgebirge und seinem Vorland.
Eine ähnliche Entwicklung ist auch im Alpenraum zu beobachten. Im Bergwald liegen die Waldschäden seit Jahren auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Von der Stiftung Wald in Not geförderte Untersuchungen zeigen, dass aus einem intakten Wald das Niederschlagswasser langsamer abfließt, als von Waldflächen, die durch Schäden stark verlichtet sind.
Die Stiftung Wald in Not fordert daher als Maßnahmen zum vorbeugenden Hochwasser- und Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.Klimaschutz:- Die Erhaltung von Wäldern, der Wiederaufbau zerstörter Wälder und die Pflanzung neuer Wälder, zum Beispiel in den Flußauen.
- Die Nutzung des nachwachsenden und umweltfreundlichen Rohstoffes Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz als Baustoff und erneuerbare Energiequelle. Die Nutzung von Energieholz hätte bei Überflutungen nicht die nachteiligen Folgen für Gewässer und Böden, wie die Verwendung von Heizöl. - Die besondere Förderung der Nutzung von Holz und anderer erneuerbarer Energiequellen in überflutungsgefährteten Gebieten.
Autor: Stiftung Wald in Not
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Stand: 8. Oktober 2002
Erstellt: 8. September 2002
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