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Umwelt und Natur
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Artikel Nr.: 3522
Mit den Bäumen stirbt der Affe
Frankfurt a. M., 04.09.2002: Der Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF begrüßt den Aufbau des größten Regenwaldschutzgebiets der Welt, des Tumucumaque Nationalparks in Brasilien. Die internationale Naturschutzorganisation fördert das Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt mit rund einer Million Euro und bewahrt damit den Bergwald am nördlichen Rand des Amazonasbeckens vor der fortschreitenden Abholzung.Zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten wie zum Beispiel dem vom Aussterben bedrohten Geoffroy- Klammeraffen bietet das Gebiet Schutz und Nahrung. Hier entsteht eine Schatzkammer der
Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt, fast so groß wie die Schweiz. In einem der letzten intakten Regenwälder dieser Erde leben bedrohte Klammeraffen genauso wie Jaguare, Faultiere, Süßwasserschildkröten und noch unbekannte Pflanzenarten, erklärt Johannes Zahnen vom
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF Deutschland.
Tumucumaque entstammt der indianischen Sprache und bedeutet Felsen auf dem Berg. Steile Granitfelsen durchsetzen den undurchdringlichen, hügeligen Tropenwald. Um dieses einzigartige Gebiet mit seinen Pflanzen und Tieren vor illegalen Holzeinschlägen und Tierhandel zu schützen, müssen Wildhüter eingesetzt werden. Mit den Geldern des
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF werden erste Überwachungsposten errichtet, Boote gekauft, um das unwegsame Gelände ohne Straßen durchstreifen zu können, Funkanlagen und Radios installiert.
Viele Tierarten haben nur in großen zusammenhängenden Regenwaldgebieten eine Chance zu überleben. Freie Flächen, wie Schneisen von Holzeinschlägen, können sie nicht überwinden und müssen verhungern. So schwingt sich zum Beispiel der Klammeraffe über weite Gebiete durch die Baumkronen, um Früchte zu sammeln. Pro Quadratmeter
Der Regenwald ist der immergrüne Wald der inneren Tropen mit ganzjährig heißem, feuchtem Klima. Die tropischen R. sind die artenreichste Lebensgemeinschaft auf der Erde. Regenwald leben nur sechs bis fünfzehn Klammeraffen. Bis zu zehn Meter überspringen sie mit Hilfe ihrer langen Arme und Beine und dem bis zu 90 Zentimeter langen Greifschwanz.
Klammeraffen hängen kopfüber an ihrem Schwanz in den Bäumen, um in Ruhe die Gegend zu erkunden. Weibchen bauen lebende Brücken, über die Jungtiere gefahrlos größere Lücken überwinden können. Weil sie nur alle drei bis vier Jahre Junge zur Welt bringen und leicht zu jagen sind, hat die Abholzung des Regenwaldes bereits mehrere Klammeraffen-Arten in die
siehe Stichwort Umweltzeichen
Die R. der gefährdeten Tiere und Pflanzen in Deutschland wird im Auftrag der Bundesregierung erstellt und z.T. durch Landeslisten ergänzt. Rote Liste der bedrohten Arten gedrängt.
Autor: WWF Deutschland
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Stand: 4. September 2002
Erstellt: 4. September 2002
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