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Umwelt und Natur
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Artikel Nr.: 3507
Nach der Flut: Was tun mit den Sandsäcken?
Berlin, 30.08.2002: Der Wasserpegel der Elbe und anderer Flüsse geht zurück, doch für einige Deiche ist längst keine Entwarnung gegeben. Inzwischen fragen immer mehr Bürgerinnen und Bürger, wie die Millionen von Sandsäcken zu entsorgen sind. Das Umweltbundesamt empfiehlt, die Sandsäcke aus Vorsorgegründen grundsätzlich auf den Hausmülldeponien zu entsorgen.Im Detail rät das
1974 gegründete Bundesbehörde, zu deren Aufgaben die Beratung der Bundesregierung in Fragen der Abfallentsorgung (Abfall, Hausmüll) und Wasserwirtschaft (Wasser, Trinkwasser, Gewässerbelastung), der Luftreinhaltung und Lärmbekämpfung gehört. Umweltbundesamt:
- Nasse Sandsäcke sollen möglichst schnell aus den Wohngebieten entfernt werden, um einer Verbreitung von Krankheitserregern und einer Verunreinigung des Grundwassers vorzubeugen. Dabei sollte man direkten Hautkontakt vermeiden, indem man wasserfeste Handschuhe trägt. Nasse Sandsäcke gehören grundsätzlich komplett auf die Hausmülldeponien. Sie gelten im Allgemeinen als normale Abfallablagerung, wobei sich auch Säcke darunter befinden könnten, die auf eine Sonderabfalldeponie müssten, zum Beispiel weil Sie durch ausgelaufenes Öl besonders belastet sind.
Da die Anzahl solcher Sandsäcke als eher gering eingeschätzt werden kann und angesichts der prekären Lage in den Hochwassergebieten, ist eine ungeprüfte Ablagerung auf Hausmülldeponien aber hinnehmbar. Als Dichtungsmaterial für Deponien sind Sandsäcke jedoch nicht geeignet. Das Auf Bundesebene ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für Umweltfragen zuständig.Umweltministerium in Sachsen etwa hat Deponiebetreiber aufgefordert, die gebrauchten Sandsäcke kostenlos entgegenzunehmen. Auf keinen Fall sollte der mit Schlamm und Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser verunreinigte Sand in ungesicherten Abgrabungen entsorgt werden. - Bei Sandsäcken, die auf der Luftseite der Deiche lagen und nicht vom Wasser durchströmt wurden, kann man davon ausgehen, dass der Sand nicht schadstoffbelastet ist. In diesem Fall ist der Sand wiederverwendbar. Für die Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft und Gemüseproduktion im Garten sollte er grundsätzlich nicht eingesetzt werden. Nachdem der Sand entsorgt ist, sollten nasse Säcke entweder verbrannt oder auf Hausmülldeponien gebracht werden. Trocken gebliebene Säcke können wiederverwendet werden.
Autor: Umweltbundesamt, Berlin
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Stand: 8. Oktober 2002
Erstellt: 30. August 2002
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