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Hamburg, 24.08.2002: Auf einem Krisentreffen am Wochenende in Johannesburg müssen tiefgreifende Konflikte zwischen einzelnen Ländern beim UN-Weltgipfel beseitigt werden. Sonst droht nach Ansicht von Greenpeace das Scheitern des Weltgipfels. Die Umweltschutzorganisation fordert eine rasche Einigung über strittige Entwicklungsfragen.Delegierte aus 27 Staaten werden im Vorfeld des Weltgipfels versuchen, die Konfliktpunkte zu beseitigen. Die eigentliche Konferenz beginnt am Montag. "Der Gipfel darf nicht scheitern", sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von
Greenpeace Deutschland e.V. wurde 1980 mit Hauptsitz in Hamburg gegründet.In Deutschland sind etwa 1800 ehrenamtliche und 115 hauptamtliche Helfer aktiv, welche in regionale Gruppen unterteilt sind.Greenpeace Deutschland. "Es wird schwierig, aber ab Samstag muss alles unternommen werden, um eine Lösung für die globalen Probleme zu erreichen."
"Die Europäer reisen mit schwerem Flutgepäck nach Johannesburg. Sie müssen sich dafür einsetzen, die Klimakatastrophe aufzuhalten", sagt Behrens. Greenpeace fordert, dass in Johannesburg der Startschuss für eine globale
Vom Öko-Institut Freiburg 1980 vorgestellte Studie, die das erstarrte Weltbild der Energieversorgungswirtschaft und der ihr zuarbeitenden Wissenschaftler in Bewegung brachte. Energiewende erfolgt. Innerhalb der nächsten zehn Jahre müssen die Industriestaaten 20 Prozent ihrer Energieversorgung aus erneuerbaren Energien beziehen. Der Bau neuer Atomkraftwerke muss sofort gestoppt werden, das internationale Kyoto-Protokoll für den
Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.Klimaschutz noch in diesem Jahr in Kraft treten. Vor allem die USA, Kanada und Australien blockieren Vorschläge zum
Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.Klimaschutz.
Strittig sind weiter Fragen zur Haftung der
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie und zum Schutz der Urwälder. Greenpeace will die Aktivitäten der Forst- und
Die Holzindustrie verarbeitet das von der Forstwirtschaft gewonnene Rundholz zu Bau- und Schnittholz, Holzwerkstoffen und Papier. Holzindustrie durch verbindliche Abkommen kontrollieren lassen. Nur so ist eine weitere Zerstörung der letzten Urwälder zu verhindern.
"In Johannesburg geht es aber auch um eine grundsätzliche Wende", erklärt Behrens. "Die Welt braucht endlich eine Politik, die vorrangig auf
Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit ausgerichtet ist. Wirtschaftliche Interessen allein dürfen nicht länger das Handeln bestimmen."
Zudem müssen sich die Regierungen auf eine Rahmenvereinbarung für ein globales
Das U., bislang geprägt von einzelnen spezialgesetzlichen und bürgerlich-rechtlichen Vorschriften, regelt die Haftung von Inhabern von Industriebetrieben (Anlagen) für beim einzelnen an Gesundheit oder Eigentum entstandenen Schäden. Umwelthaftungsrecht einigen. Ab dem Jahr 2005 sollen dann Großkonzerne weltweit für ihre Umweltvergehen zur Verantwortung gezogen werden können. Ende Juli legte Greenpeace eine Studie über die schlimmsten Umweltsünden von 41 multinationalen Konzernen vor, für die das Umwelthaftungsrecht gelten würde. Dazu zählen die gefährlichen Dioxin-
Als A. werden ehem. Deponien, Industrie- und Gewerbestandorte, undichte Leitungssysteme und defekte Abwasserkanäle und unsachgemäß gelagerte wassergefährdende Stoffe und chemische Kampfstoffe bezeichnet.Altlasten in der tschechischen Chemiefabrik Spolana, die am 17. August vom
Die E. ist mit 1.140 km Länge von der Quelle bis zur Nordseegrenze und einem Gesamteinzugsgebiet von 148.268 km2 eines der größten Flußgebiete Westeuropas; für das Gebiet der ehemaligen DDR das größte und für die CSFR das zweitgrößte Fließgewässer. Elbe-Hochwasser überflutet wurde.