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Artikel Nr.: 3482
Hochwasserschutz: Sankt Florian am Oberrhein
Rastatt, 23.08.2002: Um die gravierenden Mängel beim Hochwasserschutz am Rhein so schnell wie möglich zu beheben, fordert der WWF einen Bund-Länder-Vertrag. Eine Flutkatastrophe wie wir sie jetzt in Ostdeutschland erleben, würde am dichter besiedelten Rhein noch fatalere Folgen haben, warnt Prof. Dr. Emil Dister, Leiter des WWF-Auen-Instituts in Rastatt. Wir müssen endlich aus Schaden klug werden.Die längst vorliegenden Konzepte für den Hochwasserschutz müssen mit Hochdruck umgesetzt werden, betont der Wissenschaftler. Damit die schleppenden Hochwasserschutz-Maßnahmen am
Dieser Begriff ist leider nicht online verfügbar.Rhein mehr Schwung bekommen, dringt der
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF auf einen Vertrag zwischen dem
Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.Bund und den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Darin sei der Hochwasserschutz vom Worms bis zur holländischen Grenze festzulegen.
Eine solche Regelung könnte einen verbindlichen zeitlichen und finanziellen Rahmen für die dringend erforderlichen Maßnahmen schaffen. Vorbild sollte die bereits bestehende Vereinbarung für den Rheinabschnitt von Basel bis Worms sein. Auf der Basis dieser Vereinbarung haben Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz immerhin einige wichtige Hochwasserschutz-Maßnahmen auf den Weg gebracht.
An Vorschlägen mangelt es nicht. Die Konzepte für einen umfassenden Hochwasserschutz liegen auf dem Tisch. Die Internationale Rheinschutz-Kommission (IKSR), in der die Bundesrepublik Deutschland eine wichtige Rolle spielt, hat einen weit reichenden Aktionsplan Hochwasser beschlossen. Doch an der Umsetzung hapert es. Die Fachleute des
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF haben derzeit kaum Hoffnung, dass Zielvorgaben und Zeitplan des Aktionsplans eingehalten werden.
Sogar bei der Erfüllung der vertraglich mit Frankreich vereinbarten Hochwasser-Rückhaltemaßnahmen am Oberrhein - seien die deutschen Bundesländer mehr als ein Jahrzehnt im Rückstand. Insbesondere Hessen habe sich aus der Solidarität der Rheinanlieger ausgeklinkt und sei nicht bereit, Überflutungsflächen zur Verfügung zu stellen.
Auf große Widerstände stoßen die Naturschützer bei den Kommunen. Die Hochwassergefährdung werde in der
Man unterscheidet im öffentlichen Baurecht zwischen dem auf Länderebene in Bauordnungen geregelten Bauordnungsrecht und dem auf Bundesebene im Baugesetzbuch (BauGB) geregelten Bauplanungsrecht. Bauleitplanung vieler Gemeinden immer noch sträflich vernachlässigt, doch es gebe positive Ausnahmen. Das rheinland-pfälzische Worms ist ein Musterschüler in Sachen Hochwasserschutz, lobt Emil Dister vom
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF-Auen-Institut.
Autor: WWF Deutschland
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Stand: 23. August 2002
Erstellt: 23. August 2002
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