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Artikel Nr.: 3460
Europas höchster Windpark Anfang September am Netz
Oberzeiring/Steiermark, 18.08.2002: Der höchste Windpark Europas im steirischen Oberzeiring steht knapp vor der Vollendung. Am 2. September soll das Windkraftwerk Tauernwindpark Oberzeiring seine Arbeit aufnehmen, knapp vier Tage später wird der erste grüne Strom bereits ins Netz gespeist. 11 Windkraftanlagen entstehen auf 1.900 Meter Seehöhe in der Nähe des steirischen Schigebiets Lachtal.Der Bau stellt für die Windkraftnutzung ein absolutes Pilotprojekt dar und wird auch aus Forschungsgeldern der EU mitfinanziert. Das
Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt wird aus 11 Windkraftanlagen mit je 1,75 MW Nennleistung bestehen. Sie sollen rund 40.000 MWh pro Jahr erzeugen. Die Strommenge entspricht knapp dem Verbrauch von 15.000 Haushalten oder 0,8 Prozent des steirischen Elektrizitätsbedarfes.
Der Bau und Betrieb des Windparks in dieser Höhe stellen große Herausforderungen dar: Der komplizierte Transport der Anlagenteile über die Höhenstraße und per Hubschrauber, das Eingraben der Stromkabel in teilweise sehr schwierigem Gelände und der Betrieb der Anlagen bei starker Kälte und Eisansatz an den Rotorblättern. Viele dieser Herausforderungen wurden im Rahmen eines EU-geförderten Forschungsprojekts gelöst.

Die Gesamtinvestitionen für das
Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt betragen rund 24 Mio. Euro, die EU fördert die technische Entwicklung mit rund 1,2 Mio. Euro. Beteiligt an der Entwicklung sind Partner aus Dänemark, Deutschland, Finnland und Österreich. Die EU hat mit der Ökostromrichtlinie 2001 Österreich das Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion bis zum Jahr 2010 von 70 auf 78 Prozent zu steigern.
Autor: pressetext.austria Nachrichtenagentur AG
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Stand: 18. August 2002
Erstellt: 18. August 2002
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