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Artikel Nr.: 3420
Killer-Alge tötet Fische mit Biss
London, 06.08.2002: Algen töten Fische nicht mit Gift, sondern mit tödlichen Bissen. Das haben amerikanische Forscher der University of Virginia entdeckt, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. Die Forscher haben bemerkt, dass das Toxin der Algen alleine die Fische nicht getötet hat. Die Algen verfügen über eine Art Esswerkzeug, das die Fischhaut so verletzt, dass die Tiere dann verenden.Die Wirkweise der Killeralgen der Gattung Pfiesteria hat unter Wissenschaftlern zu einer heftigen Kontroverse geführt. Nach dem Auftreten der "roten Tide" sind immer wieder tausende Fische an den Küstenstreifen verendet. Daher nahmen die Forscher an, dass die
Meist wasserlösliche Giftstoffe, von Mikroorganismen, Pflanzen oder Tieren mit nach unterschiedlichen Inkubationszeiten auftretenden spezifischen Wirkungen.Toxine der
Artenreiche Abteilung des Pflanzenreichs. Niedere, autotroph lebende Pflanzen aus einzelnen Zellen oder Zellverbänden, die zumeist im Wasser, aber auch im Boden leben.Algen für den Tod der Fische verantwortlich sind. Bei genauen Untersuchungen an der Ostküste der USA konnten die Wissenschaftler aber nachweisen, dass es das Gift nicht gibt und es daher nicht für den Tod der Fische verantwortlich ist.
Wolfgang Vogelbein vom Virginia Institute of Marine Science in Gloucester Point hat bei den ersten Versuchen mit den Algen und den Fischen keinen schlüssigen Beweis für das Vorhandensein von Toxinen gefunden. Vielmehr konnte das Team feststellen, dass die Algen ihre Freßwerkzeuge benutzen und dabei die Fische töten.
Manche Forscher sind nach Angaben des Wissenschaftsmagazins aber immer noch der Meinung, dass einige der Algen mit einem Toxin töten. JoAnn Burkholder von der University of North Carolina in Raleigh hat nach eigenen Angaben hochgiftige Algen der Pfiesteria-Gattung identifiziert. Nach fünfjährigen Forschungsarbeiten konnte auch das Toxin gefunden werden, das innerhalb von fünf Minuten zum Tod eines Fisches führt. Das bestreiten andere Forscher aber.
Feststeht, dass die schnell wachsenden
Artenreiche Abteilung des Pflanzenreichs. Niedere, autotroph lebende Pflanzen aus einzelnen Zellen oder Zellverbänden, die zumeist im Wasser, aber auch im Boden leben.Algen der
Der Gesamtertrag der Meeres-F. lag im Jahr 2000 laut FAO bei 100.192.612 Tonnen. In Deutschland wurden im Jahr 2002 205. 689 Tonnen Seefisch angelandet.lFischerei ein jähes Ende bereiten können. 1997 führte das Massensterben von Fischen vor der Küste des US-Bundesstaates Maryland zu einem Schaden von 43 Mio. Dollar. Damals verendeten tausende Fische.
Autor: pressetext.austria Nachrichtenagentur AG
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Stand: 6. August 2002
Erstellt: 6. August 2002
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