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Artikel Nr.: 3365
Algen helfen im Kampf gegen globale Erwärmung
Berlin/Brüssel, 21.07.2002: Im Rahmen des von der EU geförderten Forschungsprojekts Parforce wurde entdeckt, dass die von Meeresalgen erzeugten Joddämpfe der globalen Erwärmung entgegenwirken können. Während Treibhausgase die von der Erdoberfläche ausgehende Wärme speichern, können die von den Algen abgegebenen Dämpfe verhindern, dass Wärme den Erdboden und die Ozeane erreicht. EU-Forschungskommissar Philippe Busquin sagte: "Dies sind überraschende und ermutigende Ergebnisse. Die EU-Forschungsprogramme befassen sich mit Themen von äußerster globaler Bedeutung wie beispielsweise der
Das Klima-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klimaänderung und dem Schutz unserer Meere und Ozeane. Dank der Förderung durch die EU können unsere besten Forscher aus ganz
Der Name Europa wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa zusammen arbeiten, wenn es darum geht, die Gründe für die Klimaänderung besser zu verstehen, die Politiken für nachhaltige Entwicklung anhand fundierter wissenschaftlicher Nachweise feinabzustimmen, die Quellen anderer und zuweilen zuwiderlaufender Phänomene zu ermitteln und die richtigen Schlüsse für unser Handeln daraus zu ziehen."
Joddämpfe kondensieren und bilden über den Ozeane Aerosole, die den "Hitzeschild" der Erde durch die Bildung von Dunst- und Wolkenschichten verstärken. Aerosole sind kleine Partikel, die sowohl natürlich als auch durch menschliche Tätigkeiten freigesetzt werden. Bisher war nicht bekannt, dass
Artenreiche Abteilung des Pflanzenreichs. Niedere, autotroph lebende Pflanzen aus einzelnen Zellen oder Zellverbänden, die zumeist im Wasser, aber auch im Boden leben.Algen und
Im Wasser schwebende, mikroskopisch kleine Organismen, die sich nicht selbst fortbewegen können.Plankton eine wichtige natürliche Quelle von Jodoxid-Aerosolen sind.
Man glaubte bislang, die Hauptquelle von Meeresaerosolen seien ihre Emissionen von Schwefelverbindungen. Alle Arten von Aerosolen tragen zum "Hitzeschild" bei, aber die über den Ozeanen gebildeten Meeresaerosole sind seine wichtigste Quelle, da die Ozeane 70% der Erdoberfläche bedecken.
Das Parforce-Team unter Führung der National University of Ireland in Galway umfasst 15 Forschungsgruppen aus Irland, Finnland, Schweden, Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden. Die europäischen Wissenschaftler haben mit US-Experten des California Institute of Technology zusammengearbeitet.
Experimentelle Feldstudien des Phänomens wurden an der irischen Atlantikküste durchgeführt und die Forscher prüfen nun seine Auswirkungen auf breiterer Basis.
Autor: Europäische Kommission in Deutschland
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Stand: 21. Juli 2002
Erstellt: 21. Juli 2002
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