Umweltjournal.de | Umwelt und Natur  | Artikel Nr.: 3351

Dem Klimawandel folgt der Wassernotstand





Baden-Baden, 18.07.2002: Jetzt um die Jahrtausendwende mehren sich die Zeichen für den Klimawandel. Im 20. Jahrhundert ist die Durchschnittstemperatur in Deutschland um ein Grad gestiegen. „Wir rechnen mit zusätzlichen zwei bis drei Grad in den kommenden 100 Jahren“, sagt Mojib Latif vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg.

Latif führt auch die jüngsten Stürme in Deutschland auf den Klimawandel zurück. Nur mit Hilfe erneuerbarer Energie sei es möglich, das Schlimmste zu verhindern. Eine wärmere Atmosphäre führt zu einem stärkeren Wasserzyklus.

Die Klimaerwärmung führt zu neuen Wasserkreisläufen. Langfristig kann diese Entwicklung auch zu Wassernot im heute noch wasserreichen Deutschland führen. Mojib Latif: „Langfristig kann man das Problem nur lösen, wenn man komplett wegkommt von den fossilen Brennstoffen. Es ist billiger, jetzt alternative Energien zu fördern als im Jahr 2050 pausenlos Gewitterschäden zu beseitigen.“

Wen der Revierastrand an die Ost- und Nordsee gewandert sein wird, werden wir aufwachen. Aber dann ist es zu spät.
Autor: Franz Alt
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Stand: 8. Oktober 2002
Erstellt: 18. Juli 2002

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