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Artikel Nr.: 3333
1.000 Quietsche-Enten werben für den Tierschutz
München, 12.07.2002: Am Richard-Strauss-Brunnen in der Münchener Innenstadt schwimmen heute ab 9:30 Uhr 1.000 gelbe Plastikenten in einem Swimmingpool. VIER PFOTEN-Aktivisten in Entenkostümen fordern die Passanten zum Angeln auf. Versehen mit der Aufschrift Rette mich! und der Unterschrift von engagierten BürgerInnen sollen die geangelten Enten später dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber übergeben werden.Diese Aktion begleitet den Start einer Plakatkampagne von VIER PFOTEN in München gegen Missstände bei der Entenhaltung in Bayern. Das während der Aktion als Großtransparent präsentierte Plakat zeigt drei heimische Entenarten in ihrer natürlichen Umgebung auf dem
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser. Als vierte Art ist eine bayerische Mastente mit kahlen Stellen im Federkleid abgebildet, die ihr Leben lang kein Bad nehmen darf. Das Foto wurde aufgenommen in einem Entenmastbetrieb in Bruck.
Das Plakat soll Verbraucherinnen und Verbraucher auf die meist traurige Herkunft ihres Entenbratens hinweisen und zum Nachdenken über die katastrophalen Bedingungen bei der Entenhaltung anregen, erläutert Thomas Pietsch, VIER PFOTEN Nutztier-Experte, die Aktion. Denn bei der in Deutschland üblichen intensiven Stallmast vegetieren die Wasservögel in Großgruppen von mehreren tausend Tieren dahin, ohne dass ihnen
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser zum Baden und zur Gefiederpflege, Tageslicht oder Auslauf geboten werden.
Immer wieder verhungern und verdursten Enten, die sich aus eigener Kraft nicht mehr fortbewegen können. In Bayern üben die VIER PFOTEN und andere Tierschutzorganisationen bereits seit Jahren Kritik an den Haltungsbedingungen beim größten bayerischen Entenmastunternehmen, der GEPRO mbH. Obwohl die dortigen Zustände seit Jahren bekannt sind und die bayerische Staatsregierung zuletzt im November vergangenen Jahres vor dem Landtag versicherte, dass Maßnahmen für eine bessere Unterbringung ergriffen werden sollen, hat sich bisher nichts getan.
Die andauernde Untätigkeit der bayerischen Landespolitik ist ein Skandal. Wir fordern Ministerpräsident Edmund Stoiber und seinen zuständigen Fachminister Eberhardt Sinner erneut auf, die Missstände bei der GEPRO umgehend abzustellen und sich für rechtsverbindliche Regelungen einzusetzen, welche die Grundbedürfnisse der Tiere umfassend schützen, erklärt Thomas Pietsch.
Autor: VIER PFOTEN e.V.
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Stand: 8. Oktober 2002
Erstellt: 12. Juli 2002
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