Umweltjournal.de | Umwelt und Natur  | Artikel Nr.: 3298

Der Panda auf Rügen





Stralsund/Frankfurt, 04.07.2002: Der WWF tagt: Die höchsten Gremien der Umweltstiftung kommen in diesem Jahr im Ostseebad Binz zusammen, um über grundsätzliche Fragen zur programmatischen Ausrichtung der Organisation zu beraten. Stiftungsrat, Kuratorium und die Geschäftsleitung unter neuer Führung von Dr. Peter Prokosch treffen sich vom 5. bis 7. Juli im Hotel Kurhaus Binz.

Persönlichkeiten wie Dr. Michael Otto als Vorsitzender des Stiftungsrats, Carl-Albrecht von Treuenfels als Präsident, Dr. Florian Langenscheidt, Carolin Reiber und Birgit Breuel engagieren sich in den Gremien des WWF für die Ziele der Umweltorganisation. Nach den internen Beratungen von Stiftungsrat und Kuratorium werden in einer Abendveranstaltung am 5. Juli die Ostsee-Projekte des WWF und die Naturschutzarbeit auf Rügen vorgestellt. Bei dieser Veranstaltung, zu der mehr als 100 Personen erwartet werden, spricht auch Prof. Dr. Wolfgang

Methling, Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, zu den Gästen aus ganz Deutschland. Der WWF ist mit dem Projektbüro Ostsee seit 1991 in Stralsund vertreten. Von hier aus entwickeln die Umweltschützer gemeinsam mit Seglern und Anglern ein behutsames Nutzungskonzept für den Greifswalder Bodden und kümmern sich um Küstenschutz und eine Alternative zum Nothafen am Darßer Ort. Am nächsten Tag steht eine Exkursion in den Nationalpark Jasmund gemeinsam mit Dieter Holtz, Bürgermeister der Stadt Sassnitz, und Vertretern des Nationalparkamts Rügen auf dem Programm. Hier plant der WWF mit seinen Partnern den Aufbau eines Besucherzentrums, das zur zentralen Anlaufstelle für alle Gäste des Königsstuhls werden soll.

Gemeinsam mit der Stadt Sassnitz baut der WWF ein historisches, denkmalgeschütztes Hotel in ein Zentrum um, in dem die Besucher die Entstehungsgeschichte und die Vielfalt der Natur im Nationalpark hautnah erleben können. „Die Gremienmitglieder des WWF können sich vor Ort persönlich davon überzeugen, wie es uns an einem Publikumsmagneten wie dem Königsstuhl gelingt, den Nationalparkgedanken und intensiven Tourismus miteinander zu vereinen“, erklärt Jochen Lamp, Leiter des WWF-Projektbüros Ostsee. Den Abschluss der Tagung bildet am Sonntag ein Besuch der Insel Vilm und eine Exkursion in das Biosphärenreservat Süd-Ost-Rügen. In Deutschland unterstützen derzeit rund 243.000 Förderer den WWF. Insgesamt war die Umweltstiftung 2001 in 28 internationalen und 51 nationalen Projekten aktiv.
Autor: WWF Deutschland
856 Aufrufe
Stand: 4. Juli 2002
Erstellt: 4. Juli 2002

Weiterführende Informationen:

Die letzten 5 Meldungen zum Thema "Nationalpark":