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Artikel Nr.: 3147
Umweltstiftung Euronatur fordert schärfere staatliche Kontrollen auch bei Öko-Betrieben
Radolfzell, 28.05.2002: Die Umweltstiftung Euronatur hat sich angesichts des Die chemische Bezeichnung von Nitrofen lautet 2,4-Dichlorophenyl - p - nitrophenylether. Nitrofen ist ein Unkrautvernichtungsmittel, dass als Rückstand in Futtergetreide zwischen März und Mai 2002 an rund 120 Öko-Höfen in mindestens fünf Bundesländern durch den niedersächsischen Futtermittelhersteller GS-agri verkauft wurde.Nitrofen-Skandals für verstärkte Kontrollen auch der Ökolandwirte ausgesprochen. Claus-Peter Hutter, Präsident von Euronatur zur scharfen öffentlichen Kritik an den Ökolandwirten: Die Zeit der Pioniere und reinen Idealisten im Ökolandbau ist vorbei.Leider scheint es auch im Ökosektor schwarze Schafe unter den Landwirten zu geben, die durch scharfe Kontrollen konsequent herausgesiebt werden müssen.
Zwar führen die Ökoanbauverbände im Unterschied zur konventionellen
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft - schon immer eigene, flächendeckende Kontrollen ihrer Mitgliedsbetriebe durch, aber nach Angaben von Euronatur reicht dies offensichtlich nicht aus. Der Staat sollte deshalb seine bereits bestehenden Kontrollen der Öko-Produkte verschärfen. Nur so könne das Vertrauen der Verbraucher in den Ökolandbau wieder hergestellt werden.
Es wäre jetzt unverantwortlich, betonte Claus-Peter Hutter den
Die chemische Bezeichnung von Nitrofen lautet 2,4-Dichlorophenyl - p - nitrophenylether. Nitrofen ist ein Unkrautvernichtungsmittel, dass als Rückstand in Futtergetreide zwischen März und Mai 2002 an rund 120 Öko-Höfen in mindestens fünf Bundesländern durch den niedersächsischen Futtermittelhersteller GS-agri verkauft wurde.Nitrofen-Futtermittelskandal zu nutzen, um die Bemühungen für eine umweltgerechtere Agrarpolitik in der Europäischen Union zunichte zu machen. Der Vorfall ändere nichts an der Notwendigkeit einer europaweiten Neuorientierung der Agrarpolitik und sei erst recht kein Alibi für die über Jahrzehnte hinweg durch Skandale geprägte Intensivlandwirtschaft mit ihrem noch immer zu hohen Einsatz an Chemie, Futterzusatzstoffen und einer oft skandalösen
Unter Tierhaltung versteht man die Haltung von Nutztieren (Pferd, Rind, Schwein, Schaf, Geflügel u.a.) sowie Haus- (Katze, Hund, Vögel u.a.) und Zootieren unter menschlicher Pflege und Aufsicht.Tierhaltung.
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Autor: Gabriel Schwaderer
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Stand: 8. Oktober 2002
Erstellt: 28. Mai 2002
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