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Artikel Nr.: 3133
Nukleare Katastrophe in Zentralasien rückt näher
Hamburg, 25.05.2002: Heftige Regenfälle in Zentralasien drohen eine nukleare Katastrophe auszulösen, die Tschernobyl übertreffen könnte. Den Republiken Usbekistan, Kirgisistan und Tadschikistan droht durch wochenlange und ungewöhnlich heftige Regenfälle eine atomare Verseuchung ungeheuren Ausmaßes.Über dem fruchtbaren Fergana-Tal im Drei-Länder-Eck befindet sich eine alte
Chemisches Element, Symbol U, Ordnungszahl 92, Schmelzpunkt 1.132 Grad C, Siedepunkt 3.818 Grad C, Dichte 19,2 g/cm3, Schwermetall, dessen Verbindungen sehr giftig sind (MAK-Wert 0,25 mg/m3).Uran-Wiederaufbereitungsanlage aus der Sowjetzeit. Durch Überflutungen könnten nun tonnenweise hochgiftige Atomabfälle in den Maili Suu Fluss und ins gesamte
G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt. Grundwasser des Tals gelangen.
Lediglich eine dünne Schicht Kies, Sand und
L. und Holz waren die einzigen Grundbaustoffe für den Hausbau der frühen Germanen.Lehm bedeckt die unzulänglichen Behälter für den Atommüll, in denen über zwei Millionen Kubikmeter teils hoch radioaktiven Abfalls vermutet werden. Die
Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung liegt 10- bis 50-fach über dem international anerkannten Standard. Bereits jetzt ist kontaminierter
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden um die Container herum in die Flüsse des Tals gespült worden. Seit Jahrhunderten gilt das Fergana-Tal als der 'Brotkorb' Zentralasiens. Mit seinen Feldern, Weiden und Obstgärten ernährt es Millionen von Menschen.
Seit längerer Zeit schon warnen Umweltschützer vor der Gefahr. Die lokalen Behörden haben vergeblich die
Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung der Lagerstätte gefordert. Nach Schätzungen des kirgisischen Parlaments wären dafür drei Millionen Dollar nötig - weit mehr als die betroffenen Länder aufbringen können oder wollen. Auch internationale Hilfe ist kaum in Sicht. Lediglich die
Auch: Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. 1944 gegründete Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Washington (Mitgliederzahl 1986: 151 Mitglieder).Weltbank und Deutschland haben sich bisher bereit erklärt zu helfen. Derweil droht dem Fergana-Tal eine nukleare Katastrophe, die nach Expertenmeinung
Am 26.4.1986 ereignete sich in einem der vier russischen Druckröhrenreaktoren (Kernkraftwerk) in Tschernobyl der bislang größte Unfall in einem Kernkraftwerk. Tschernobyl noch übertreffen könnte.
Autor: Greenpeace e.V.
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Stand: 8. Oktober 2002
Erstellt: 25. Mai 2002
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