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Artikel Nr.: 3101
BUND: Tierschutz im Grundgesetz fördert Agrarwende
Berlin, 20.05.2002: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in der Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Agrarwende.Auf die geänderte Haltung des deutschen Bundestages zu einer entsprechenden Verfassungsänderung habe die Tierwelt leider viel zu lange warten müssen", sagte
Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND-Bundesgeschäftsführer Gerhard Timm am Freitag in Berlin. Der Umweltverband erwartet durch ein Staatsziel Tierschutz artgerechtere Haltungsbedingungen u.a. auch für landwirtschaftliche Nutztiere.
Timm: Bisher sind nur Legehennen ab 2007 besser geschützt. Vor allem beim Mastgeflügel und bei Schweinen wird die industrielle Tierhaltung jedoch ausgeweitet. Verbesserte Tierhaltungsverordnungen für diese Nutztiere sind dringend erforderlich. Genehmigungs- und Subventionsregeln benachteiligen nach wie vor die
Die Artgerechte Tierhaltung ist eine möglichst an den ursprünglichen Verhaltensweisen und Lebensraumbedingungen der domestizierten Tiere orientierte Form der Tierhaltung.artgerechte Tierhaltung in der Landwirtschaft. Das Staatsziel Tierschutz bietet neue Chancen, den Ausstieg aus tierquälerischen Haltungsmethoden zu beschleunigen."
Der
Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND hatte in einer aktuellen Studie nachgewiesen, dass in Deutschland der Trend zur
Als Massentierhaltung wird die konzentrierte Haltung von Tieren, v.a. Geflügel, Rindern und Schweinen in großer Zahl auf engem Raum (z.B. Batteriehaltung von Legehennen)zur Erzeugung tierischer Nahrungsmittel bezeichnet. Massentierhaltung erfolgt mit sehr großen Beständen und meist nur eine Tierart.Massentierhaltung entgegen dem Kanzlerwort von einer `Abkehr von den Agrarfabriken` - weiter anhält. Die größten Zuwächse seien bei Mastanlagen für Enten, Hähnchen und Puten geplant. Bei Schweinen und Legehennen gebe es ebenfalls einen Anstieg der Bauanträge. Eine Abkehr vom
Der Begriff Leitbild stammt aus der Raumplanung und koordiniert das Handeln auf zukünftige Ziele. Leitbild der industriellen Tierhaltung sei nicht erkennbar.
Mehr Tierschutz in der
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft werde es laut
Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND erst geben, wenn tiergerechte Haltungsformen und eine Bindung der Tierhaltung an die Fläche stärker gefördert würden. Die Zusammenführung von Tierhaltung und Pflanzenbau in Einzelbetrieben müsse zukünftig wieder Grundlage der deutschen Landwirtschaft sein.
Autor: BUND Freunde der Erde
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Stand: 8. Oktober 2002
Erstellt: 20. Mai 2002
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