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Artikel Nr.: 3036
Bärendienst - über Grenzen hinweg
Hamburg, 02.05.2002: ROBIN WOOD startet Mitmach-Aktion für die Erweiterung des Waterton-Nationalparks in Kanada / Dieter Gade, Campaigner der Canadian Parks and Wilderness Society, zurzeit in Deutschland.In den Rocky Mountains, im Grenzgebiet zwischen Kanada und den USA, besteht zurzeit die große Chance, eine einzigartige zusammenhängende Schutzregion zu schaffen. Doch die Provinzregierung von British Columbia zaudert. Um den öffentlichen Druck auf sie zu erhöhen, startet
1982 schlossen sich Umweltschützer zusammen, um gegen das Sterben der Wälder gewaltfrei in Aktion zu treten.ROBIN WOOD heute eine E-Mail-Aktion. Ziel der Aktion ist es, dass eine etwa 400 Quadratkilometer große Region im Tal des Flathead-Flusses als
N. sind großräumige, mindestens 1.000 ha umfassende Naturlandschaften von besonderer Eigenart, Schönheit oder Seltenheit, in einem möglichst natürlichem, vom Menschen unberührten Zustand.Nationalpark geschützt wird. Außerdem soll die Provinzregierung ihren Plan, entlang der Grenze zur Provinz Alberta ein Wildschutzgebiet einzurichten, endlich in die Realität umsetzen.
Die Flathead-Region beherbergt eine außergewöhnliche große Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und hat die höchste Dichte an Grizzlybären im Landesinneren Nordamerikas. Sie grenzt unmittelbar an den Waterton National Park. Das geplante Wildschutzgebiet würde den dann erweiterten Waterton Park mit den geschützten Gebieten des Banff Nationalparks im Norden verbinden.
Eigentlich war die Einrichtung dieses Wildschutzgebietes längst beschlossene Sache. Doch nach den Neuwahlen in British Columbia war die neue Regierung vor der Lobby der Jäger und des Kohlebergbaus eingeknickt und hatte die bereits gefällte Entscheidung für das Wildschutzgebiet zurückgezogen.
Immerhin hat sie jetzt aber einen erneuten öffentlichen Anhörungsprozess gestartet und will im Juni eine Entscheidung sowohl über das Wildschutzgebiet als auch über die Nationalparkerweiterung fällen.
"Das ist eine einzigartige Gelegenheit, der Regierung von British Columbia zu zeigen, dass ihre Entscheidung von internationalem Interesse ist. Deshalb wird dazu aufgerufen, der Regierung einen Bärendienst zu erweisen und sich am E-Mail-Protest von
1982 schlossen sich Umweltschützer zusammen, um gegen das Sterben der Wälder gewaltfrei in Aktion zu treten.ROBIN WOOD zu beteiligen", erklärte Rudolf Fenner,
1982 schlossen sich Umweltschützer zusammen, um gegen das Sterben der Wälder gewaltfrei in Aktion zu treten.ROBIN WOOD-Waldreferent.
Autor: Robin Wood e.V.
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Stand: 2. Mai 2002
Erstellt: 2. Mai 2002
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