Umweltjournal.de | Umwelt und Natur  | Artikel Nr.: 1206

Zehn Elefanten in Kenia gewildert





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Hamburg, 08.04.2002: Zehn Elefanten sind im Tsavo Nationalpark in Kenia gewildert worden. Wilderer haben die Tiere wegen ihrer Stoßzähne abgeschlachtet.



Die kenianische Parkbehörde KWS nahm die Verfolgung der Wilderer mit Boden- und Lufteinheiten auf. Sie konnte die vergrabenen Stoßzähne von neun Elefanten sowie Waffen und Munition sicherstellen.

Tiefschützer sehen diesen Fall von Wilderei in Zusammenhang mit der Ankündigung von Südafrika, auf der im Herbst stattfindenden CITES- Konferenz (Washingtoner Artenschutzabkommen, WA) einen Antrag auf Freigabe eines beschränkten Elfenbeinhandels einzureichen.

Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) setzt sich seit Jahren für ein Handelsverbot ein, da legales Elfenbein aus staatlichen Abschüssen nicht von gewildertem Elfenbein unterschieden werden kann. Südafrika und einige andere Nationen wollen dagegen ihre Lagerbestände an Elfenbein verkaufen - trotz der Warnungen von Tierschützern, dass dies zu einem Wiederanstieg der Wilderei führen wird.

{b2r}"Der Vorfall ist die traurige Bestätigung dafür, dass unsere Warnungen sehr ernst zu nehmen sind. Ein auch nur beschränkt freigegebener Handel, wie jetzt von Südafrika gefordert, wird viele Elefanten gefährden. Deswegen sind wir dagegen." sagt Jason Bell, Leiter des IFAW Büros in Südafrika.
Autor: International Fund for Animal Welfare
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Stand: 8. April 2002
Erstellt: 8. April 2002

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