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Berlin, 09.02.2002: Die Bundesrepublik ist in den vergangenen Jahren auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung gut vorangekommen. Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft, Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser und Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden sind deutlich sauberer geworden.Zentrale politische Weichenstellungen, etwa im Rahmen der
Vom Öko-Institut Freiburg 1980 vorgestellte Studie, die das erstarrte Weltbild der Energieversorgungswirtschaft und der ihr zuarbeitenden Wissenschaftler in Bewegung brachte. Energiewende, wurden von der Bundesregierung vorgenommen. In einigen Bereichen, darunter beim Schutz der biologischen Vielfalt und der Flächeninanspruchnahme, muss aber noch eine Trendwende erreicht werden. So lautet das Fazit der vom
1974 gegründete Bundesbehörde, zu deren Aufgaben die Beratung der Bundesregierung in Fragen der Abfallentsorgung (Abfall, Hausmüll) und Wasserwirtschaft (Wasser, Trinkwasser, Gewässerbelastung), der Luftreinhaltung und Lärmbekämpfung gehört. Umweltbundesamt (UBA) erarbeiteten zweiten Zukunftsstudie "Nachhaltige Entwicklung in Deutschland -- die Zukunft dauerhaft umweltgerecht gestalten", die von Bundesumweltminister Jürgen Trittin gemeinsam mit UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge heute in Berlin vorgestellt wurde.
"Die Bundesrepublik hat im weltweiten Vergleich einen Spitzenplatz im
Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz inne. Das ist das Ergebnis des von der OECD im vergangenen Jahr vorgelegten Prüfberichts. Diese erfolgreiche Politik der ökologischen Modernisierung muss fortgeschrieben werden. Deshalb hat die Bundesregierung den Entwurf einer Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet, die gegenwärtig in einem breiten gesellschaftlichen
Dialog kommt von dem griechischen Wort dialogos. Logos heißt das Wort oder auch Wortbedeutung, Wortsinn. Und dia heißt durch. Dialog erörtert wird. Zu dieser Diskussion liefert die UBA-Studie einen wichtigen Beitrag. Sie ist keine Bilanz und keine Prognose, sondern stellt verschiedene Szenarien dar und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf. Zugleich bescheinigt sie uns: Wir sind auf dem richtigen Weg", sagte Bundesumweltminister Trittin.
"Der Beitrag des Umweltbundesamtes möchte helfen, aussichtsreiche Entwicklungspfade von weniger aussichtsreichen zu unterscheiden. Die Studie belegt, dass eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung in Deutschland möglich ist. Das erfordert Mut und Phantasie, die gewohnten Wege zu verlassen. Geniesse jetzt, zahle später -- das ist die falsche Devise", so UBA-Praesident Troge. Die
Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.Energie- und Materialeffizienz zu erhöhen und persönliche Verhaltensweisen zu ändern seien dabei kein Selbstzweck. Länder wie Deutschland müssen auch Entfaltungsmöglichkeiten für die weniger entwickelten Länder schaffen. Das geht nur, wenn wir uns von unserem überbordenden Ressourcenverbrauch verabschieden", so Troge.
Mit der vorgelegten Studie vertieft das
1974 gegründete Bundesbehörde, zu deren Aufgaben die Beratung der Bundesregierung in Fragen der Abfallentsorgung (Abfall, Hausmüll) und Wasserwirtschaft (Wasser, Trinkwasser, Gewässerbelastung), der Luftreinhaltung und Lärmbekämpfung gehört. Umweltbundesamt nicht nur seine 1997 veröffentlichte erste Zukunftsstudie in den Bereichen
Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.Energie, Nahrungsmittelproduktion, umweltfreundliche Mobilität, Stoffstrommanagement und Konsum, sondern wendet sich auch neuen Aufgabenfeldern zu: dem
siehe Sanfter Tourismus, Nachhaltiger Tourismus, Blaue Flagge, Freizeit und Umwelt, Alpen, Schutzwald.Tourismus, der industriellen Produktion und der Ressourcenschonung. Anhand von Szenarien (Status quo, Effizienz und
Der Begriff Nachhaltigkeit wurde erstmals in der Forstwirtschaft verwendet: Danach soll nur soviel Holz aus dem Wald entnommen werden, wie in dem jeweiligen Gebiet nachwachsen kann.Nachhaltigkeit) werden mögliche Entwicklungswege untersucht und bewertet.
Im
Das Klima-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima- und Energiebereich konstatiert die Studie eine erhebliche Effizienzsteigerung und eine Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch. Während zwischen 1990 und 2000 das Bruttoinlandsprodukt um 11 Prozent wuchs, sank der Energieverbrauch um 5 Prozent. So hat die Bundesrepublik eine Emissionssenkung der sechs im Kyoto-Protokoll genannten Treibhausgase um über 18 Prozent erreicht -- mehr als 85 Prozent der Reduktionsverpflichtung von 21 Prozent bis 2012. Deutschland steht damit im
Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.Klimaschutz ganz vorn. Es ist nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gelungen, den CO2-Ausstoss in den privaten Haushalten seit Ende der 90er Jahre zu senken. Der Rückgang lag im Jahr 2000 im Vergleich zu 1990 bei rund 11,5 Prozent. Bis Mitte des vorigen Jahrzehnts war hier noch ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Auch im Verkehrsbereich konnten die Kohlendioxidemissionen im Jahr 2000 erstmals im Vergleich zum Vorjahr um rund 2 Prozent gesenkt werden. "Keiner kann behaupten, das hätte ohne die Ökosteuer geklappt. Überhaupt: Unsere Bilanz kann sich sehen lassen, nicht nur beim
Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.Klimaschutz, auch bei der Luftreinhaltung, im
Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen.Naturschutz und beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Allein innerhalb von drei Jahren wurde die Windkapazität in Deutschland verdreifacht. Ein Drittel des Windstroms in der Welt wird bei uns produziert. Mit der nationalen Nachhaltigstrategie wenden wir uns nun den Aufgaben zu, die auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung noch zu lösen sind", sagte Bundesumweltminister Trittin.
Für den Bereich der umweltfreundlichen Mobilität ist in der UBA-Zukunftsstudie festgehalten, dass eine Reihe von Massnahmen und Schritte bereits im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung und im Entwurf der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie genannt ist. Im Nachhaltigkeitsszenario werden darüber hinaus weitere Vorschläge unterbreitet, wie langfristig der Verkehrsaufwand gesenkt, der Ausstoss von
Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.Kohlendioxid und weiteren Luftschadstoffen ebenso reduziert werden kann wie der mit dem
Verkehr verursacht Umweltauswirkungen, die v.a. durch die Transportaktivitäten und durch den Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur entstehen. Verkehr verbundene Flächenverbrauch und die Lärmbelastung.
Troge betonte: "Eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung in Deutschland ist möglich, ohne die Gesellschaft als ganze zu überfordern oder den Einzelnen unzumutbare Opfer abzuverlangen. Sauertöpfischer Verzicht ist nicht gefragt. Vielmehr: nicht weniger, sondern anders konsumieren."
Die Kurzfassung der Studie ist in der UBA-Pressestelle (e-Mail
jana.schmidt@uba.de, Fax: 030- 8903-2798) und über die Homepage des Bundesumweltministeriums
www.bmu.de erhältlich. Die Langfassung wird in ca. vier Wochen beim Erich Schmidt Verlag, Berlin, erscheinen und im Buchhandel erhältlich sein.