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Artikel Nr.: 942
Mysteriöses Fischsterben in Kenia - WWF Expertenteam sucht nach den Ursachen
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Frankfurt a. M., 02.02.2002: Seit einigen Tagen werden an Kenias Küste tote Fische, darunter große Arten wie Manta-Rochen und Haie, sowie tote Meeresschildkröten an Land gespült.Rund 1000 km Küsten sind bereits betroffen. Unerklärlich ist, dass es sich bei den verendeten Tieren nicht nur um
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. boden- und küstennah lebende Arten, wie Oktopusse und Aale handelt, sondern auch um Hochseefische. Der
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF vermutet, dass die Meerestiere möglicherweise durch eine rätselhafte plötzliche Vermehrung toxischer
Artenreiche Abteilung des Pflanzenreichs. Niedere, autotroph lebende Pflanzen aus einzelnen Zellen oder Zellverbänden, die zumeist im Wasser, aber auch im Boden leben.Algen vergiftet werden.
Die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe sind enorm. Ein derart großes
siehe Sauerstoffzehrung, Eutrophierung, Fischerei, Meeresverschmutzung, Ölpest, EndosulfanFischsterben wurde in Ostafrika noch nie beschrieben. Seit dem letzten Auftreten von El Niño im Jahr 1998 wurde von zwei ähnlichen Fällen in Somalia berichtet, die aber nicht dieses Ausmaß erreichten., berichtet Julie Church, Expertin des
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF, die in Kenia das nationale Umweltschutzprogramm für die marine Region leitet. Der Tod der Meerestiere hat neben den großen ökologischen Auswirkungen weitreichende soziale und wirtschaftliche Folgen.
Der
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF arbeitete gemeinsam mit den lokalen Behörden und Forschungseinrichtungen am Kiunga Na-tional Reserve Program, zusammen. Ziel diese Programms ist es, den industriellen Fischfang einzudämmen und die lokale
Der Gesamtertrag der Meeres-F. lag im Jahr 2000 laut FAO bei 100.192.612 Tonnen. In Deutschland wurden im Jahr 2002 205. 689 Tonnen Seefisch angelandet.lFischerei zu fördern, um sowohl die reiche Biodiversität der Küstenregionen als auch die Eigenständigkeit der ländlichen Fischfangkommunen zu erhalten.
Autor: WWF Deutschland
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Stand: 3. Februar 2002
Erstellt: 3. Februar 2002
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